02.04.2018 - 20:00 Uhr
WaldthurnOberpfalz

Gemeinde Waldthurn verstärkt Beziehungen zu Hostau (Tschechien) Neue Partnerschaft geplant

Seit 1990 besteht die Partnerschaft der Marktgemeinde Waldthurn mit der Stadt Hostau in Tschechien. 2004 wird die Partnerschaft offiziell mit einem Vertrag besiegelt. Im April wird eine weitere Partnerschaft geschlossen.

Zwischen der Wolfgang-Caspar-Printz-Grundschule und der Grundschule in Hostau ist über die Jahre eine enge Zusammenarbeit entstanden. Die Partnerschaft wird am 24. April um 16 Uhr mit einem kleinen Festakt im Lobkowitz-Schloss feierlich besiegelt. Bild: fla
von Tanja PflaumProfil

Genauer gesagt geht es um eine Schulpartnerschaft. Nach dem auch zwischen der Wolfgang-Caspar-Printz-Grundschule und der Grundschule in Hostau über die Jahre eine enge Zusammenarbeit entstanden ist, sieht Rektorin Tanja Willax-Nickl in einer solchen Partnerschaft einen großen Vorteil, um die deutsch-tschechischen Beziehungen weiter auszubauen. Ihr Antrag wurde angenommen. Die Partnerschaft wird am 24. April um 16 Uhr mit einem kleinen Festakt im Lobkowitz-Schloss feierlich besiegelt.

Einstimmig wurden die neu gewählten Kommandanten der Feuerwehren Waldthurn und Bernrieth vom Gemeindegremium bestätigt. Als erster Kommandant in Waldthurn wurde erneut Michael Bäumler gewählt, als Stellvertreter Alexander Kleber im Amt bestätigt. Die Wahl in Bernrieth fiel auf Thomas Feneis, als Stellvertreter steht ihm Florian Weig zur Seite.

Nur wenige Angebote

Enttäuscht von einigen Firmen zeigte sich Bürgermeister Josef Beimler bezüglich der Ausschreibungen zum neuen Mehrzweckfahrzeug (MZF) für die Feuerwehr Waldthurn, da wenige Angebote eingegangen seien. Man habe sich für das günstigere Modell, einen VW Crafter, entschieden. Den Um- und Aufbau übernimmt die Firma Compoint aus Forchheim. Der Gesamtpreis liegt bei 83 641 Euro. "Bis wir das Fahrzeug bekommen, dauert es aber bestimmt noch 12 bis 14 Monate", informierte Beimler. Zu den Ersatzbeschaffungen für die Feuerwehr Bernrieth wird ein Förderantrag mit vorzeitigem Maßnahmenbeginn bei der Regierung der Oberpfalz eingereicht. Laut Rücksprache mit der Förderabteilung für Feuerwehren gibt es hinsichtlich des Inkrafttretens der neuen Fahrzeugnormen für das Tragkraftspritzenfahrzeug (TSF) keine neueren Erkenntnisse. Der Markt kann daher einen Förderantrag über den Kreisbrandrat mit Bezeichnung des Fahrzeugs nach der alten Norm samt Beantragung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn einreichen.

Nach den letzten Vergaben muss man für ein TSF durchschnittlich mit Aufwendungen in Höhe von 70 000 Euro bis 80 000 Euro rechnen. Der Festbetragszuschuss liegt bei 24 200 Euro. Eine Tragkraftspritze liegt bei 10 000 bis 12 000 Euro (Zuschuss 4700 Euro). Hubert Stahl erklärte, dass man keinen vorzeitigen Maßnahmenbeginn brauche, wenn die neue Norm trotzdem schon gültig wäre. In die Vorschlagsliste für das Schöffenamt der Schöffengerichte und Strafkammern wurden die beiden Bewerber Anton Scheidler und Richard Wagner aufgenommen.

Vertrag verlängert

Ein weiterer Punkt betraf die Fortsetzung des Dienstleistungsvertrags zur Pflege des Bockl-Radweges mit dem Verein "denk!statt e.V.". Der Vertrag umfasst unter anderem die Instandhaltung des Weges, die Wartung und das Aufstellen von Holzbänken, Wegweisern und Erklärungstafeln, das Beschneiden von Bepflanzungen und die Pflege der Rastplätze. Die Kostenpauschale beträgt monatlich 200 Euro, der Vertrag läuft 8 Monate. Die Markträte waren einstimmig für eine Fortsetzung.

Eine ausführliche Jahresstatistik für 2017 der Pfarr- und Gemeindebücherei wurde dem Gremium in der März-Sitzung vorgelegt. Die Einnahmen übersteigen die Ausgaben um 186 Euro. Angesichts der vielen Aktionen der Einrichtung wird erneut ein Zuschuss in Höhe von 150 Euro gewährt. In diesem Zusammenhang bedankte sich der Rathauschef bei Elisabeth Meißner und ihrem Team für die wertvolle Arbeit.

Simona Weiß, Spielberg 24, stellte einen Antrag auf Aufstellung einer Hinweisbeschilderung "Vorsicht Kinder" oder "Achtung Kinder - Freiwillig 30 km/h" am Ortseingang Spielberg. In ihrem Antrag schreibt Weiß, dass viele Verkehrsteilnehmer von Floß kommend zu schnell in die Ortschaft einfahren. Deshalb soll durch eine Beschilderung aufmerksam gemacht werden. Der Antrag wurde einstimmig genehmigt. Roman Bauer regte an, das Tempsys-Gerät dort anzubringen.

Mit 13 Für- und 2 Gegenstimmen wurde beschlossen, einen Wartungsvertrag mit der Firma Ertl, Waldthurn, für die erneuerte Heizungsanlage im ehemaligen Bergmann-Haus abzuschließen.

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