Gemeinderat diskutiert über die kommunale Ferienbetreuung für Schulkinder
Kaum Anmeldungen für Sommerferien

Politik
Waldthurn
26.02.2018
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Ein weiteres Thema in der Sitzung des Gemeinderats war die Ferienzeitbetreuung für Schulkinder. Obwohl dies keine kommunale Pflichtaufgabe sei, wurde auf Anregung einiger Eltern eine Bedarfsabfrage bei den Vorschulkindern in Waldthurn, Letzau und in der Grundschule Waldthurn durchgeführt.

Aufgrund der relativ geringen Zahl der Anmeldungen ist es nun zweifelhaft, ob eine Ferienzeitbetreuung unter kommunaler Trägerschaft überhaupt durchgeführt werden kann. Lediglich acht Kinder hätten sich für die Sommer- und Osterferien jeweils angemeldet. Für diese Kinder aus Waldthurn sowie fünf aus dem Gemeindegebiet Theisseil solle eine Betreuung angeboten werden.

Roman Bauer wollte wissen, ob im August die gleichen Zeiten von den Eltern gewünscht werden: "Nicht, dass die Eltern glauben, die kompletten Sommerferien werden abgedeckt und die Betreuung sitzt dann am Anfang bei fünf Kindern und am Ende nur noch bei Drei." Beimler stimmte zu: "Die Eltern müssen sich auf die jeweiligen Wochen einigen."

Michael Steiner erinnerte erneut daran, dass die Gemeinde nicht "draufzahlen" darf. Die Einrichtung müsse kostendeckend funktionieren. Ein Problem sieht er darin, geeignetes Personal zu finden. Auch Alois Weig forderte, die genauen Vorgaben, Zeiten und Kosten festzulegen und dann an die Eltern weiterzugeben.

Die Verwaltung ermittelt nun die Kosten anhand der Anmeldungen und gibt sie an die Eltern weiter, kündigte Beimler an. Danach werde man verbindliche Anmeldungen einholen. Mit einer Gegenstimme wird das Projekt gestartet.
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