03.04.2018 - 20:04 Uhr
WaldthurnOberpfalz

Generationen-Garten ein Thema im Waldthurner Marktrat Albersriether dürfen hoffen

Mit 29 Tagesordnungspunkten muss sich der Marktrat in seiner Sitzung beschäftigen. Ein Thema betrifft dabei einen Antrag der Ortschaft Albersrieth.

von Tanja PflaumProfil

Die Albersriether wünschen sich die Übernahme der Trägerschaft durch den Markt Waldthurn für das Projekt "Errichtung eines Generationen-Gartens" beim Dorftreff, im Rahmen des Förderprogrammes "LEADER". Bürgermeister Josef Beimler findet angesichts der veranschlagten Kosten von 17 400 Euro eine Deckelung für sinnvoll: "Auf die Gemeinde dürfen nicht mehr als 5000 Euro zukommen. Der Rest muss aus der Dorfkasse finanziert werden."

Hubert Stahl findet diese Deckelung nicht in Ordnung. Auch Hans-Peter Reil ist der Meinung, dass man im Hinblick auf die eingesetzten Gelder beim Schulgarten in Lennesrieth das Projekt der Albersriether gleichberechtigt behandeln sollte. Roman Bauer fand, man sollte die Deckelung nur grob festlegen: "500 Euro hin oder her sollten doch kein Problem sein." Das sahen auch die restlichen Markträte so.

Zuschuss über Kreisumlage

Die Stadtbühne Vohenstrauß stellte einen Antrag auf Gewährung eines Zuschusses für die Tribünenüberdachung auf der Burg Leuchtenberg. Der Rathauschef merkte an, dass die Stadtbühne einen Antrag an das Landratsamt stellen soll: "Über die Kreisumlage zahlen wir gerne mit." Dies sei in seinen Augen gerechter, da nicht nur ein paar wenige Gemeinden beteiligt werden. Dem stimmten auch die Markträte zu. Bezüglich einer Wegauflösung im Bereich Irlhof verzichtet der Markt auf eine Landabfindung und bekommt stattdessen eine Abfindung vom Anlieger in Höhe von 1170 Euro.

"Es werden harte zwei Jahre", ist sich der Bürgermeister sicher. Die ergänzenden Unterlagen für das "EFRE"-Bewerbungsverfahren bei der Regierung zur Sanierung des Lobkowitz-Schlosses wurden eingereicht. Momentan laufen Voruntersuchungen im Außenbereich. Grundsätzlich sei das Amt für Denkmalpflege einverstanden. Es ist vorgesehen, "EFRE" und die Generalsanierung zeitgleich abzuwickeln. Andreas Troidl gab noch einmal zu bedenken, dass es zeitlich eng werden könnte, da auch die Planungszeit mit einberechnet werden muss - "EFRE" muss am 31. Dezember 2020 abgeschlossen sein. Keine Einwände gab es bei den Bauanträgen von Riedl Holzbau zur Umnutzung der Lagerhalle zu einer Endmontagehalle und von Maria und Horst Pleyer, Waldthurn, zur Errichtung eines Doppelcarports mit Geräteraum und Holzlege.

Der Antrag der Feuerwehr Waldthurn auf Beschaffung einer Verwaltungssoftware wurde zurückgestellt. Weiter informierte Beimler über die Prüfung der Maßnahme "Neubau eines Kindergartens mit Kinderkrippe" durch den Obersten Bayerischen Rechnungshof. Auf Anregung von Kämmerer Josef Götz wird es rückwirkend zum 1. Januar ein Begrüßungsgeschenk für jedes Neugeborene und eine Begrüßungsmappe für jeden Neubürger geben. Einem "Anpfiff" der Rektorin der Grundschule musste sich Beimler stellen: "Ich habe glatt das Baumhaus vergessen." Er versprach, dass es demnächst in Angriff genommen werde.

Offene Ganztagsschule

Am 20. März hat eine Informationsveranstaltung der Regierung stattgefunden, in der es um die Einrichtung einer Offenen Ganztagsschule gegangen ist. Bei einer Unterbringung bis 14 Uhr (ohne Mittagessen) oder täglich bis 16 Uhr müsse täglich eine Mindestanzahl von 12 beziehungsweise 14 Kindern angemeldet sein. "5000 beziehungsweiese 5500 Euro bleiben auf jeden Fall an der Gemeinde hängen", so Beimler. Es soll nun eine Bedarfsermittlung durchgeführt werden.

Der Marktrat wurde von den Hulzstoußboum zum "Grillen im kalten Wasser" nominiert. Roman Bauer berichtete von der Besichtigung des neuen Feuerwehrfahrzeugs der Partnerstadt. Außerdem regte er an, eine Anbindung des Radweges von Waldthurn nach Weiden zu suchen.

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