Brandschützer unterrichten Grundschüler
Platz nehmen im Feuerwehrauto

Interessiert folgten die Grundschüler den Ausführungen des Brandschutzerziehers, 2. Kommandant Alexander Kleber (links)
Vermischtes
Waldthurn
12.01.2018
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"Man kann die Kinder nicht früh genug auf den Ernstfall vorbereiten", ist sich Alexander Kleber, Brandschutzerzieher und zweiter Kommandant der Waldthurner Wehr, sicher. Er nehme sich immer gern die Zeit, um Sachunterricht etwas anders zu gestalten. Dies erlebten auch die Mädchen und Buben der Kombiklasse 2/3 der Wolfgang-Caspar-Printz-Grundschule.

Mit Lehrerin Alexandra Hecht machten sie sich auf den Weg ins Feuerwehrhaus. Dort begrüßten Kleber, Gruppenführer Michael Pflaum und Vorsitzender Andreas Troidl die Schüler. Der zweite Kommandant stellte ihnen das große Tanklöschfahrzeug und die einzelnen Ausrüstungsstücke vor. Ein Kind wollte wissen, wie viel Einsätze pro Tag vorkommen. "Gott sei Dank müssen wir nicht täglich ausrücken, aber so rund 50 Mal pro Jahr sind wir schon unterwegs", erklärte Kleber.

Da die Grundschüler bereits im Heimat- und Sachunterricht einiges gelernt hatten, konnten auch sie viele Fragen beantworten. Schritt für Schritt vom Entdecken eines Brands über das Absetzen eines Notrufs bis hin zum Löscheinsatz gingen die Floriansjünger mit den Kindern alles durch. Troidl führte auch die Atemschutzausrüstung vor. "Wenn im Ernstfall jemand auf euch zukommt, der so aussieht - nicht erschrecken, der will euch nur helfen", betonte Kleber.

Zum praktischen Teil des Vormittags ging es dann vor das Gerätehaus, wo Troidl und Pflaum zeigten, wie leicht mit der Rettungsschere eine Motorhaube zerlegt werden kann. Eine Fahrt mit dem Löschfahrzeug zurück zur Schule - natürlich mit Martinshorn und Blaulicht - beendete diesen Sondereinsatz.
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