Bürgermeister Josef Beimler blickt auf 2016 zurück
Himmlische Worte

Vermischtes
Waldthurn
24.12.2016
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Zum Abschluss der Marktratssitzung ließ Bürgermeister Josef Beimler 2016 noch einmal Revue passieren. Mit großem finanziellen Aufwand sei das Schulumfeld fertiggestellt worden. Zudem sei die Nahwärmeversorgung gesichert, die Schützenhaus, Bauhof, Feuerwehrhaus mit Wärme vom Schulhaus aus versorgt. "Gott sei Dank wurden diese Maßnahmen noch gefördert, denn die derzeitigen Schülerzahlen geben Anlass zur Sorge."

Die Bauleitplanung in den neuen Baugebieten sei "endlich auf den Weg gebracht". Auch der ehemalige Schulgarten in Lennesrieth wurde neu gestaltet. Das Bergmann-Haus wurde für anerkannte Asylbewerber saniert, und endlich ist das alte Rathaus dem Abbruchbagger zum Opfer gefallen. "Trotz allem konnte die Pro-Kopf-Verschuldung auf einen historischen Tiefststand von 770 Euro zurückgefahren werden", verkündete Beimler. Bei der Dorferneuerung wurden rund 800 000 Euro investiert, Fördergelder gab es in Höhe von 500 000 Euro. "Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus", erklärte der Rathauschef. Denn die Vorbereitungen für das Heimatfest laufen auf Hochtouren.

"Dass Probleme früher bereits ähnlich gelagert waren, beweist der Neujahrswunsch des Pfarrers von St. Lamberti aus dem Jahr 1883", schmunzelte Beimler: "Herr, setze dem Überfluss Grenzen und lasse die Grenzen überflüssig werden. Nimm den Ehefrauen das letzte Wort und erinnere die Ehemänner an ihr erstes. Schenke unseren Freunden mehr Wahrheit und der Wahrheit mehr Freunde. Bessere solche Beamten, Geschäfts- und Arbeitsleute, die wohl tätig, aber nicht wohltätig sind. Gib den Regierenden ein besseres Deutsch und den Deutschen eine bessere Regierung. Herr, sorge dafür, dass wir alle in den Himmel kommen - aber nicht sofort."
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