13.02.2018 - 20:00 Uhr
Waldthurn

Kinderfasching und Kehraus Gaudi bis zum Eingraben

Beim Kinderfasching der Waldthurner Trachtenkapelle sind die kleinsten Narren die größten. Auch beim anschließenden Kehraus geht es in der Turnhalle noch einmal hoch her.

Kurz vor der Einfahrt der "alten Dampfeisenbahn" in den Heimatbahnhof hängen sich immer mehr kleine Narren der Polonäse an. Bild: fla
von Tanja PflaumProfil

Viele buntkostümierte Kinder zog es mit ihren Eltern am Dienstagnachmittag in die Turnhalle der Grundschule. Mit aktuellen Partyliedern und vielen bekannten Faschingshits wie "Rucki Zucki" und "Die alte Dampfeisenbahn" sorgte die "Asbach-Bande" für Stimmung im Saal. Gleich zu Beginn gab es eine Überraschung für Veranstalter und Gäste: Manuela Grünauer und Judith Friedl hatten mit ihren "Tanzkids" einen kleinen Auftritt zu "The Lion Sleeps Tonight" vorbereitet. Rund 25 Kinder bewegten sich als Löwen und Dschungelmenschen keineswegs verschlafen auf der Tanzfläche, sondern zeigten begeistert, was sie seit Januar gelernt haben. Besonderer Gast war die Bambini- und Kindergarde des Vohenstraußer Faschingsvereins (VFV) mit einer Abordnung.

Die Auftritte der Nachwuchsgarden vom VFV gehören seit 1995 dazu und wurden wie immer mit riesigem Applaus belohnt. Was die Trainer Katharina Meyer, Lisa Prem und Jessica Wührl mit ihrer Helferin Laura Schuller auf die Beine gestellt haben, kann sich sehen lassen. Wikinger, Wölfe, Irrlichter und das Kinderprinzenpaar Prinz Vincent und Prinzessin Emma: der Nachwuchs des VFV begeisterte einmal mehr.

Nach einer kurzen Umbauphase öffneten sich die Pforten gegen 19.30 Uhr erneut zur großen Faschingsdisco mit Kehraus. Die Waldthurner nutzten fleißig die letzte Gelegenheit zum Tanz in dieser Saison. DJ Joe hatte einen guten Musik-Mix im Repertoire. Der Auftritt der Jugendgarde des Vohenstraußer Faschingsvereins war ein weiterer Höhepunkt. Mit der getanzten Geschichte um zwei Wikingermädchen aus verfeindeten Stämmen und ihren Freundinnen hatten die Trainer Tanja Pflaum, Anna Birkner, Christina Gruber und Theresa Rauh mit ihren "Azubienen" Anika Windirsch und Annalena Putzer, das Motto "Wikinger - eine VFV-Saga" gekonnt umgesetzt. Die Tänzerinnen des VFV erhielten für ihre Darbietung kräftigen Applaus.

Um Mitternacht wurde der Fasching zu Grabe getragen. Finstere Gestalten in langen Mänteln und Kapuzen versuchten, den "Fasching" zu überreden, sich doch endlich in die Kiste zu legen. Nach langem Hin und Her gelang es ihnen dann auch, und der Fasching konnte "eigroom wern".

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