Krippenspiel in Waldthurn
Jubiläum für Familie Wittmann

In der Kinderchristmette stimmten die jungen Akteure beim Krippenspiel in der voll besetzten Pfarrkirche auf den Heiligen Abend ein. Bild: fvo
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Waldthurn
28.12.2016
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Alles dreht sich beim Krippenspiel um das Jesuskind. In Waldthurn rücken heuer aber auch kurz noch zwei ganz irdische Person in den Mittelpunkt.

(fvo) Mit einer Trompetenfanfare marschierten die Boten des Kaisers in das Gotteshaus ein. Sie verkündeten, dass sich alle an der Volkszählung beteiligen müssen. Jonas Götz, Maximilian Rieder und "Kaisersprecher" Jonas Feiler nahmen dabei die vielen Besucher der Kinderchristmette mit in das Krippenspiel.

Große Bewunderung

Franz Wittmann leitete zum 30. Mal die Aufführung,. Seine Ehefrau Silvia begleitet ebenfalls seit mittlerweile drei Jahrzehnten als Leiterin und Initiatorin der Flöten- und Gesangsgruppe. Das Ehepaar führt jedes Jahr die Mädchen und Buben zu musikalischen und schauspielerischen Höchstleistungen. Die Besucher quittieren dies immer wieder mit großer Bewunderung. In beeindruckender Weise stellten die jungen Schauspieler die Verkündigung der Volkszählung, die Herbergssuche, die Verkündigung an die Hirten und die Szene der Anbetung an der Krippe von Bethlehem dar. Alessandro Götz zeigte dabei als Josef und Valentina Stahl als Maria eine souveräne und unaufgeregte Leistung.

Die hübschen Engelchen Romina Reil (Verkündigungsengel) sowie Sophia Kleber, Elena Stahl, Felizitas Winkler, Eliane und Hanna Tretter zogen durch die Kirchengänge und stimmten auf den Heiligen Abend ein. Als Hirtenknabe fungierte Julius Hornstein, der unnachgiebige Wirt war Sebastian Daubenmerkl. Die Hirten stellten Stefan Pühler, Lukas Kleber, Anton Neuber, Lorenz Meckl und Vincent Fenzl dar. Die Musikgruppe und Christoph Pausch an der Violine begleiteten das Geschehen.

Pfarrer Marek Baron zog zuvor mit den Ministranten unter den Orgelklängen von Dr. Marietta Kellner ein. "Die Geburt Jesu gibt Weihnachten erst den Inhalt. Was hätte der ganze Trubel für einen Sinn, wenn die Krippe nicht wäre", meinte der Geistliche. Wichtig sei es, auch in dieser Zeit nicht mit der Liebe zu den Mitmenschen zu sparen.

Im abgedunkelten Gotteshaus erklang am Schluss das "Stille Nacht, heilige Nacht". Die Kinder waren dann nicht mehr zu halten. Voller Vorfreude auf die Bescherung leerten sich das Gotteshaus sowie der Kirchplatz schnell.
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