Marianische Männerkongregation feiert Jubiläumskonvent
Gebet wie eine Medizin

Zum Jubiläumskonvent gab es Auszeichnungen. Von links: Willibald Rupprecht, Josef Beimler, Präses Pfarrer Marek Baron, Georg Müller, MMC-Obmann Ernst Weig und Alois Weig. Bild: fvo
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Waldthurn
12.12.2016
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Für Papst Franziskus ist der Rosenkranz wie eine Medizin für das Heil der Seele: "Mit dieser starken Waffe können wir Probleme lösen." Die Marianische Männerkongregation (MMC) hält das Gebet auch beim Jubiläumskonvent in Ehren.

"Es wäre sehr schön, wenn sich auch in der heutigen Zeit weiterhin Männer bereitfinden würden, diese wertvolle Gebetsgemeinschaft gemäß dem Kongregationsmotto ,Mit Maria zu Jesus' zu unterstützen", sagte Ernst Weig.

Der Obmann der Marianischen Männerkongregation (MMC) Waldthurn konnte beim Jubiläumskonvent anlässlich des 80-jährigen Bestehens in der Pfarrei Waldthurn neben Präses Pfarrer Marek Baron auch Sodalen aus den Pfarreien Vohenstrauß und Waidhaus im Pfarrheim begrüßen. Beim Festgottesdienst zuvor in der Pfarrkirche St. Sebastian brachte Baron das Jubiläum des MMC mit dem Fest Mariä Empfängnis in Verbindung. "Dieses Fest ist heute passend zum Jubiläum der MMC Waldthurn". 80 Jahre MMC bedeute 80 Jahre tiefe Marienverehrung. "Ich danke allen Sodalen für die Treue zur Marienfrömmigkeit in den letzten acht Jahrzehnten". Beim Jubiläumskonvent blickte Weig kurz auf die vergangenen 80 Jahre zurück. Gegründet wurde der MMC unter Pfarrer Georg Haller im Jahr 1936. Als erster Obmann der damals 204 Sodalen fungierte Hans Unger. Am 7. Dezember 1948 verstarb Haller. Die Nachfolge als Präses trat im Jahr 1949 Pfarrer Johann Götz an, ihm folgten 1957 Pfarrer Max Meindl, Pfarrer Andreas Renner (1970). Seit 31. August 2000 ist Pfarrer Marek Baron der geistliche Begleiter der MMC Waldthurn.

Am 15. Juli 1956 übernahm Karl Grundler als Obmann das "Bollwerk gegen die Glaubensfeindlichkeit", knapp fünf Jahre später leitete Albert Striegl die Geschicke der MMC und ab November 1969 Georg Puff. Anlässlich der MMC-Wallfahrt nach Amberg am 14. September 1975 wurde die Standarte der MMC-Waldthurn durch den damaligen Weihbischof Karl Flügel geweiht. Seit 8. Dezember 1997 ist der Frankenriether Ernst Weig nun Obmann und wird seit dieser Zeit von Josef Beimler aus Albersrieth vertreten. "Die MMC, welche derzeit 53 Mitglieder hat, sieht es als ihre Hauptaufgabe an, das geistliche Leben der Sodalen durch das gemeinsame Gebet in Rosenkranz, Maiandachten, Kreuzwegandachten und der Feier von Gottesdiensten zu pflegen", schloss Weig. Der Obmann gedachte zusammen mit der Versammlung der im Jahr 2016 verstorbenen Sodalen.

Nicht nur für Alte

Präses Pfarrer Marek Baron referierte unter dem Motto "Das Rosenkranzgebet - Geschichte und Bedeutung" und meinte, dass der Rosenkranz nicht nur für Alte, sondern auch für Junge sei und bei jeder Gelegenheit, ob beim Spazieren gehen oder gar beim Autofahren, gebetet werden könne. Bürgermeister Josef Beimler gratulierte dem MMC im Namen der weltlichen Gemeinde. "Haltet weiterhin auch im Hinblick auf unseren Fahrenberg die Marianische Fahne zur Ehre der Mutter Gottes hoch".

EhrungenNach dem Rückblick auf das MMC-Jahr nahmen Obmann Weig und Präses Baron Ehrungen vor. 20 Jahre: Georg Müller (Waldthurn), Johann Beer, Ludwig Beierl, Josef Beimler (alle Albersrieth) und Georg Fichtl (Remmelberg).

40 Jahre: Willibald Rupprecht (Albersrieth) und Alois Weig (Ottenrieth). 65 Jahre: Otto Fichtl aus Remmelberg. 70 Jahre: Franz Stahl aus Albersrieth. Obmann Weig gratulierten dem Sodalen Johann Vitzthum aus Lennesrieth, der seit 54 Jahren in der Gemeinschaft der Marienverehrer ist, zum 75. Geburtstag.

Johann Reil und Hans Fröhlich feierten ihren 80. Geburtstag und sind seit 57 Jahren beim MMC. Der Ottenriether Adolf Weig konnte in diesem Jahr seinen 85 Geburtstag und gleichzeitig 57-jährige Mitgliedschaft im MMC feiern. (fvo)
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