21.01.2018 - 20:00 Uhr
WaldthurnOberpfalz

Pfarrei St. Sebastian Waldthurn Mehr Kirchenbesucher

Von einem "richtigen Festjahr" spricht Kirchenpfleger Max Kick beim Blick auf das Jahr 2017. Dabei verweist er besonders auf vier Ereignisse.

Bild (fvo) Pfarrer Norbert Götz (stehend) bei der Pfarrversammlung der Pfarrei St. Sebastian Waldthurn. Mit im Bild, der Waldthurner Kirchenpfleger Max Kick (sitzend links) und PGR-Sprecherin Birgit Bergmann (rechts daneben).
von Franz VölklProfil

Ihren Pfarrpatron, den heiligen Sebastian, feierten die Waldthurner am Samstag. Den Gottesdienst zelebrierte Pfarrer Norbert Götz mit musikalischer Gestaltung des Kirchenchors unter Leitung von Josef Müllner. Bei der anschließenden Pfarrversammlung im Pfarrheim referierten die Kirchenpfleger Kick und Georg Wittmann für die Kirchenverwaltungen Waldthurn und Lennesrieth.

"Das vergangene Jahr war mit dem Waldthurner Heimatfest, 50. Geburtstag von Pfarrer Marek Baron, Verabschiedung des bisherigen und Installation des neuen Pfarrers ein richtiges Festjahr", resümierte Kick. Er verwies darauf, dass 2017 in der Wallfahrtskirche Fahrenberg geringe Restarbeiten durchgeführt wurden. Für die Renovierung habe man vom Bezirk Oberpfalz 10 000 Euro erhalten, das Spendenaufkommen lag 2017 bei 16 478 Euro.

Er hoffe und wünsche, dass heuer die endgültige Fertigstellung der "Maßnahme Fahrenberg" erreicht werde. "Ohne eine Schlussabrechnung sei der Neubeginn der 'Maßnahme Pfarrheim' nicht möglich".

Besonders dankte der Sprecher dem Waldthurner Architekten Rudolf Meißner und seiner Mitarbeiterin Petra Reil. Derzeit sei man mit 977 966 Euro noch 100 000 Euro unter der veranschlagten Kostensumme, wobei gewisse Leistungen und Rechnungen noch ausstehen. In den Kindergarten gehen in drei Gruppen 57 Kinder, die Kinderkrippe besuchen 13 Mädchen und Buben. Sechs Erzieherinnen, vier Kinderpflegerinnen, eine Praktikantin, eine kaufmännische Angestellte, drei Teilzeitbeschäftigte und eine Hauswirtschafterin gehören zum Personal.

Die Friedhofeinnahmen liegen nach Abzug der Kosten bei rund 5000 Euro. 2017 gab es 10 Trauungen, 16 Taufen und 25 Beerdigungen. Die Kollekten Missio, Renovabis, Caritas, Sternsinger (4500 Euro) und Adveniat brachten rund 22 500 Euro. Der Kirchenbesuch steigerte sich im Herbst 2017 im Vergleich zu Herbst 2016 (399 Gläubige) auf 492 Gläubige.

2018 werden 16 Kinder das erste Mal (6. Mai) zum Tisch des Herrn gehen. Am 18. Juli spendet Weihbischof Reinhard Pappenberger das Sakrament der Firmung. Für den Dreifaltigkeitssonntag (27. Mai) habe sich auf dem Fahrenberg Bischof Rudolf Voderholzer angesagt, da die Bärnauer Wallfahrer dort ihr 200. Pilgerjubiläum feiern. Kick wies zudem auf die Kirchenverwaltungs-Neuwahlen im Oktober 2018 hin.

Pfarrer Götz meinte, er fühle sich in Waldthurn ganz wohl und dankte der weltlichen Gemeinde sowie den Bildungseinrichtungen für die gute Zusammenarbeit. Mit stehenden Ovationen verabschiedeten Kick und Götz die langjährige Pfarrsekretärin Ingrid Troidl mit einem Geschenk in den "Pfarrsekretärin-Ruhestand".

"Wen der liebe Gott einmal bei der Arbeit erwischt hat, dem schickt er laufend neue", sei laut Götz ein Spruch, der für die engagierte Dame gilt. Sie sei 29 Jahre der Dreh- und Angelpunkt und ein Glücksfall für die Pfarrei gewesen. Pfarrgemeinderatssprecherin Birgit Bergmann zeigte mit Franz Völkl die Aktivitäten der vergangenen zwölf Monate in der Pfarrei in Wort und Bild.

Feuerwehr hilft

Der Lennesriether Kirchenpfleger Georg Wittmann berichtete, dass die Dachrinne an der Kirche nach unten gebogen war, so das Wasser auslaufen konnte. Die Vohenstraußer Feuerwehr habe mit der Drehleiter geholfen.

"Besonders möchte ich Mesnerin Sieglinde Ertl erwähnen, die sich vorbildlich um unser Gotteshaus kümmert", lobte Wittmann. Der Friedhof werde durch die Bürger der umliegenden Ortschaften besten gepflegt. (fvo)

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