28.03.2018 - 20:00 Uhr
Waldthurn

Viele Fragen beim Breitband-Gipfeltreffen Schnelles Internet - bloß wann?

Beim Breitbandausbau sind noch viele Fragen offen. Deshalb hatte Bürgermeister Josef Beimler Enrico Delfino (Telekom), die Firma Strabag (vertreten durch Adolf Breu) und den Waldthurner Breitbandpaten Toni Scheidler zu einem Gespräch eingeladen. Zunächst dankte Beimler der Deutschen Telekom, dass diese überhaupt ein Angebot abgegeben hatte. Es war im Übrigen das einzige. Auch bei der Firma Strabag landete ein großes Dankeschön. Man habe eine "Top-Firma" erwischt, bekräftigte der Rathauschef. Es sei immer alles genau abgesprochen worden.

Bürgermeister Josef Beimler, Enrico Delfino (Telekom), Breitbandpate Toni Scheidler, Adolf Breu (Strabag) und Verwaltungsleiter Karl-Heinz Schmidt (von rechts) sprechen über den Breitbandausbau. Bild: fla
von Tanja PflaumProfil

Weil es wegen des Heimatfests eine Unterbrechung gab, müssen nun noch einige Restarbeiten geleistet werden, sobald es das Wetter zulässt. Im Großen und Ganzen sei man aber zufrieden, informierte Beimler. Laut Breitbandpate Scheidler werde bemängelt, dass Übernahmepunkte mittlerweile da seien, aber seit Monaten nichts passiere. Delfino erklärte, dass zwei Technikarten (FTTH, FTTC) verbaut wurden. Glasfaser direkt ins Haus sei bei vielen schon fertig, aber noch nicht buchbar. Die Hausanschlüsse werden nach und nach fertiggestellt. Fehlen würden häufig nur die sogenannten "Dokumentationsarbeiten".

Versuche, auf verschiedenen Wegen an Informationen zu kommen, seien leider immer wieder gescheitert, kritisierte der Breitbandpate. Man habe zu Beginn der Maßnahme gesagt, dass ein halbes Jahr nach Fertigstellung aller Arbeiten die Buchung des schnellen Internets möglich wäre. Delfino mochte sich hier aber nicht auf ein genaues Datum festlegen. Bei Glasfaser direkt ins Haus werde die Telekom alle Kunden persönlich informieren, wenn die Buchbarkeit möglich ist.

Waldthurn sei hier kein Einzelfall. Auch im Hauptort müssten die fehlenden Dokumentationsarbeiten in Kürze anlaufen. "Danach könne man freischalten." Laut Delfino seien Spielberg und Albersrieth soweit fertig. Verwaltungsleiter Karl-Heinz Schmidt brachte den Anbieterwechsel ins Spiel. Jeder könne hier frei wählen, sicherte Delfino zu. Die Telekom vermiete ihre Leitungen.

Um das schnellere Internet zu nutzen, sei allerdings eine Vertragsumstellung nötig. Scheidler fasst die Ausführungen kurz zusammen: "Die Verfügbarkeit wäre hier da, es muss lediglich umgebucht werden." Eine Frage galt abschließend dem Wohngebiet "Hirmersbühl". "In Neubaugebieten werden nur noch Glasfaserleitungen verlegt", erklärte Delfino.

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