Politiker gegen geplantes Atom-Endlager

(räd) Die tschechischen Pläne für ein Atommüll-Endlager haben nun auch Abgeordnete in der Oberpfalz auf den Plan gerufen. Der Schwandorfer Landtagsabgeordnete Alexander Flierl (CSU) fragte beim dafür zuständigen bayerischen Ministerium in München nach. Die Auskunft von dort: "Dem Staatsministerium sind keine neuen Entwicklungen bei der Endlagersuche in Tschechien bekannt." Die Tschechische Republik habe bereits Anfang der 1990er Jahre mit der Standortsuche begonnen. Im Jahr 2025 soll der Endlagerstandort endgültig festgelegt werden. Beschlossen worden sei auch eine Ausschlusszone von 15 Kilometern entlang der Grenze zu benachbarten Staaten.

Die Bundestagsabgeordnete Marianne Schieder (SPD) erklärte, sie unterstütze den Kampf gegen ein atomares Endlager. "Ich teile die Befürchtungen der Menschen aus dem bayerischen Grenzland." Permanente Störfälle im Kernkraftwerk Temelín zeigten, dass die Sicherheit in Tschechien nicht unbedingt an erster Stelle stehe.
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