Begehbare Herz- und Darmmodelle zeigen Aufbau und Funktion der Organe
Erlebbare Medizin

(Foto: www.organmodelle.de)

Zwei begehbare Organmodelle geben auf der NOGEM eine Vorstellung davon, wie Herz und Darm arbeiten, wie sie aussehen, aber auch vor welchen gesundheitlichen Gefahren wir sie schützen müssen.

Das Darmmodell

8 Meter lang, 1,55 Meter breit und über 2 Meter hoch ist das ausgestellte Darmmodell. Die dreidimensionalen Darstellungen zur Anatomie und und unterschiedlichen Krankheitsbildern zeigen Veränderungen gut verständlich auf und sind besonders für den medizinischen Laien gut nachzuvollziehen. Wie sehen Darmpolypen aus? Wie Divertikel? Welches Erscheinungsbild kann Darmkrebs haben? Was ist ein Lipom? Was Colitis Ulcerosa? Das Modell zeigt etliche Darmerkrankungen – nicht immer „appetitlich“, aber immer ehrlich. Diese ungeschönte Darstellung verdeutlicht, wie wichtig Prävention und Früherkennung sind.

Das Herzmodell

Eindrucksvoll ist auch das Herzmodell: Es bringt es auf fast 4 Meter Länge und jeweils deutlich über 2 Meter Höhe und Breite. Welche Aufgabe hat das Herz? Wie ist unser wichtigstes Organ aufgebaut? Aus welchen Gewebeschichten besteht es? Welche Blutgefäße durchziehen es? Dem Herzen aber drohen Gefahren: Angina pectoris, Herzinfarkt, Herzinsuffizienz, Herzklappenfehler, Myokarditis, Herzrhythmusstörungen. Das Modell hilft zu verstehen, wie robust und zugleich fragil dieser alles bestimmende Muskel ist und welche Rolle er für unser Leben spielt. (tt)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.