04.04.2017 - 20:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

45. OWV Musikantenstammtisch "Zoiglpolka" und Schnupftabak

Eine "peinliche Situation für den Bischof" sorgt für Lacher. Und bodenständige Volksmusik für beste musikalische Unterhaltung beim 45. Musikanten-Stammtisch.

Sie ließen's auch beim 45. Musikanten-Stammtisch wieder krachen: Aus nah und fern waren die Volksmusikanten angereist, um die Zuhörer in der Strobelhütte zu erfreuen. Bild: hcz
von Autor hczProfil

Im "schönsten und auf jeden Fall höchstgelegenen" Wirtshaus der Stadt begrüßte OWV-Vorsitzender Alois Lukas am Samstagabend Gäste aus nah und fern. Durch das Programm führte als Moderator - humorvoll und originell wie immer - OWV-Ehrenmitglied Franz Hüttner.

Mit zünftigen Weisen trumpften gleich zu Beginn die "Fraischboum" aus Neualbenreuth unter der Leitung von Alfons Schnurrer auf. Die vier Musikanten, alle Mitglieder bei der überregional bekannten "Blaskapelle Ernestgrün", boten mit Tuba, Akkordeon, Bariton und Trompete Stimmungslieder wie "Auf'm Tanzbod'n" und "Beim lachenden Dorfwirt", den tschechischen Walzer "Abendstimmung" und - aus eigener Feder - die "Zoiglpolka".

In bester Bergbautradition

"D'Watzndorfer" aus Hirschau unter der Leitung von Hans Drexler legten sich mächtig ins Zeug. In bester Bergbautradition sangen die drei Männer, unterstützt von der Knopfharmonika, das "Glück auf" als Hommage an die Heilige Barbara. "Ja, ja, ihr Bauernbuam", "Der Zeppelin" und Gstanzln folgten. Drexler nutzte die Gelegenheit, um für das große Volksmusikfest in Hirschau zu werben, das am 25. Mai ab 11 Uhr stattfinden wird. Fast 50 Gruppen hätten sich schon angemeldet, die auf neun Bühnen spielen werden.

Christian Müller und Manfred Wild aus Waldkirch begeisterten als "D' Schneidigen" mit traditioneller Oberpfälzer Musik, wie "Da Schnupftabak" ("Da Tuwak is mei Leb'n") oder dem "Gamsgebirg". Auch grandiose Witze und Trinksprüche gehören zu ihrem Repertoire.

Michaela Gaach, Monika Burkhard und Johanna Schmidt, drei herrliche Stimmen aus Windischeschenbach und Püchersreuth, ließen als Trio "Kreizderquer" Geigen und Zither erklingen und spielten und sangen den "Stodecker 95er-Walzer" und das "Lied vom Ferkel".

Dass man sich den Bauch vor Lachen halten musste, dafür sorgte Hüttner mit lustigen Geschichten von Toni Lauerer, Walter Leupold senior und Anderen. Es ging um "anstrengende" Kirchenbesuche mit der fünfjährigen Tochter, um eine "peinliche Situation für den Bischof", um das "hundsverreckte Telefon" und Ampeln, die immer Rot zeigen, wenn's pressiert sowie um das schöne Bayernland.

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