07.09.2017 - 20:10 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Abgefahren - Seifenkisten nach dem Rennen Mit "VhSputnik" in die Zukunft

Ziemlich spacig ist die Seifenkiste "VhSputnik" der Volkshochschule. Die Fahrer rasten damit zwar nicht in die Zukunft, aber immerhin auf Platz 19 beim Seifenkistenrennen. Bild: exb
von ​Tina Sandmann Kontakt Profil

 Modern, aber zugleich retro: Die Seifenkiste der Volkshochschule Weiden-Neustadt hat eine Bedeutung. "Retro, weil das Seifenkistenrennen in Deutschland eine Geschichte hat und modern, weil die VHS zukunftsorientiert handelt", erklärt Geschäftsführer Stefan Frischholz. "Die Seifenkiste heißt VhSputnik, weil wir die Zukunft im Blick haben."

Durch Flyer und Zeitungsartikel sind Volkshochschule und Zentrum für regionale Bildung (zrb), auf die Veranstaltung aufmerksam geworden. Fürs Rennen haben sie sich richtig ins Zeug gelegt: Die Seifenkiste besteht aus einem Metallgerüst und Holzelementen. "Wir haben sie zusätzlich mit einigen Extras ausgestattet, um einen Eye-Catcher-Effekt zu erzielen." Ein Schweißer entwarf und baute die Kiste sehr aufwendig. "Der moderne Look kommt vor allem durch die silberne Farbe der Seifenkiste."

Und: Die Reifen sind etwas Besonderes. "Hierfür haben wir ehemalige Rollstühle auseinander gebastelt und die Seifenkiste so entworfen, dass wir die Reifen der Rollstühle verwenden konnten." Die Höchstgeschwindigkeit des "VhSputnik" liegt bei schätzungsweise 32 Kilometern pro Stunde. Im Moment steht der Flitzer als Ausstellungsobjekt in der Volkshochschule. "2018 sind wir auf jeden Fall wieder dabei und bis dahin werden wir unsere Seifenkiste optimieren", sagt Frischholz. Valentina Lange und Mohsen Mahdavi, die Fahrer der Seifenkiste, rasten beim Weidener Rennen auf Platz 19 mit einer Zeit von 30,31 Sekunden.

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