05.07.2017 - 20:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Kirchengemeinde St. Michael feiert Flohmarkt und Rallye zum Fest

Die Großen stöbern auf dem Flohmarkt, die Kleinen amüsieren sich derweil bei der Reformationsrallye. Und wer Glück hat, ersteigert eine der bunt bemalten Türen aus der Aktion "Knocking on Heavens Door".

Da macht das Stöbern Spaß: Gut besucht war der Flohmarkt des evangelischen Frauenbundes. Bild: R. Kreuzer
von Reinhard KreuzerProfil

(kzr) Beim Sommerfest der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde St. Michael war einiges geboten. Doch zuvor wurde das Kunst- und Kreativprojekt der Evangelischen Jugend im Dekanat Weiden mit einem Gottesdienst im Haus der evangelischen Gemeinde beendet.

In ihrer Predigt erinnerte Pfarrerin Stefanie Endruweit zusammen mit Religionspädagogin Evelyn Krähe an das Motto: Wir öffnen Türen auch als Christen. "Wir haben hier die Chance und den Auftrag zugleich, uns einander, aber auch für die Welt zu öffnen", sagte sie. "Das sind Fragen unserer Zeit, die es zu besprechen und zu bewältigen gilt." Alle Mitfeiernden und Besucher streiften abschließend durch die Ausstellung. Unter der musikalischen Begleitung durch Hans-Joachim Grajer auf dem Akkordeon führte der Zug vom Haus der Gemeinde zum Pfarrplatz.

Dort erwarteten die vier Musiker von "Lower Market" die Besucher. Zum Mittagessen hatten die ehrenamtlichen Helfer Grillgut auf die Holzkohlen gelegt. Die Kindergruppe und Konfirmanden boten Couscous und Waffeln an. Der evangelische Frauenbund hatte einen Flohmarkt aufgebaut. Stände bauten der Weltladen, Amnesty-International und der Dekanatsmissionskreis auf. Dieser unterhält eine Patenschaft mit Tansania (Afrika). Kurzweil gab es für die Kinder bei einer Reformationsrallye. Auch eine Krabbelecke für die Kleinen wurde eifrig genutzt. Am Nachmittag machte sich Pfarrer Hans-Martin Meuß auf den Weg, um drei bemalte Türen zu holen.

Diese hatten der Kirchenvorstand und die Jugendlichen gestaltet. Der Pfarrer versteigerte die Türen in einer amerikanischen Versteigerung. Das heißt, jeder konnte einen kleinen Geldbeträgen bieten, bis die Glocke schrillte. Gewonnen hatte sie dann derjenige, der zuletzt sein Geld eingeworfen hatte.

Die Veranstalter freuten sich natürlich, dass das Wetter bei ihrem Fest aushielt.

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