08.02.2018 - 13:12 Uhr
Weiden in der Oberpfalz

Narrhalla will an Blütezeit anknüpfen 1985: Erstes Faschingstreiben auf dem Oberen Markt

Im November 1984 wurde die Fußgängerzone in Weidens Altstadt eingeweiht. Am 19. Februar 1985 folgte das erste Faschingstreiben vor dem Alten Rathaus. Die Bürger kamen in Scharen, wie dieses Bild von NT-Fotograf Rudi Bonkoß belegt.

von Jutta Porsche Kontakt Profil

Bis Anfang der 90er Jahre trieben es die Weidener Narren ziemlich bunt - nicht nur am Faschingsdienstag auf dem Oberen Markt. Doch der Golfkrieg sorgte 1991 für einen Einbruch: Das närrische Treiben wurde über Nacht abgesagt. Auch so mancher Faschingsball blieb auf der Strecke. Ein Auf und Ab war die Faschingsgaudi in der Max-Reger-Stadt schon immer. "Nach einer Hochblüte der ,Narrhalla' in den 50er Jahren folgten ,magere Jahre'", heißt es im "Neuen Tag" vom 31. Januar 1976.

Der Geselligkeitsverein "Unter uns" wagte dann einen Neubeginn, und schließlich startete auch die Narrhalla wieder groß durch. 1976 organisierte sie einen Faschingszug mit 45 Festwagen. "Der Fasching 1976 hat der Stadt 35 000 D-Mark Vergnügungssteuer eingebracht", weiß Stadtarchivarin Petra Vorsatz. Viele Jahre lang bildete das bunte Faschingstreiben den Ausklang der Detag-Schimmel-Züge. Daran will die Narrhalla Weiden am Faschingsdienstag 2018 anknüpfen. Mit Spiel und Spaß für Jung und Alt auf dem Oberen Markt - bis um 21.30 Uhr schließlich der Fasching begraben wird. Bild: Stadtarchiv/Bonkoß

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