Naturfreunde haben internationale Gäste
Wanderheim bestens betreut

Wanderheim-Betreuer Günther Grabs (Dritter von rechts) erhält Lob von allen, der Vorstandschaft der Naturfreunde sowie von Dieter Groß (hinten, links) vom Bezirksverband. Bild: hcz

1200 Gäste beherbergen die "Naturfreunde" 2017 im Wanderheim in Trauschendorf. Die Besucher, fast die Hälfte davon Jugendliche, kommen aus ganz Deutschland, Österreich, Tschechien, Polen und Malaysia. Sie haben nur Lob für die Einrichtung.

Viele hätten sich für heuer schon wieder angemeldet, berichtete Herbert Schmid, zweiter Vorsitzender der Naturfreunde Weiden, in der Jahreshauptversammlung. Dementsprechend fiel das Lob für den Hausreferenten Günther Grabs aus, der mit nimmermüdem Einsatz das Wanderheim betreut.

Schmid freute sich, dass die Ortsgruppe zum Jahresende 75 Mitglieder zählte. 2018 habe man schon zwei hinzu bekommen: Ruth Weiß sowie David Weidner, den, vor wenigen Tagen geborenen, Sohn des Vorsitzenden Christian Weidner. In einer sehenswerten Bilderpräsentation führte Schriftführer Sebastian Flaschel durch die Geschehnisse im vergangenen Jahr. Fotovorträge, Liederabende, die Begegnungswoche mit tschechischen Jugendlichen und der Gegenbesuch, das Familienfest am Wanderheim und gemeinsame Ausflüge waren die Höhepunkte.

Das Wanderheim sei auch immer wieder Schauplatz kulinarischer Genüsse gewesen: Sushi-Abende, sowie Abende mit russischen, tschechischen und Oberpfälzer Spezialitäten sorgten für internationalen Flair. Hüttenwart Grabs berichtete von den Neuanschaffungen, vom wirtschaftlichen Ergebnis und den Ausflügen, die er mit den Gästen unternommen hatte. 131 Tage sei das Heim heuer schon wieder gebucht.

Manfred Ströhle stellte fest, dass das internationale Entomologentreffen seit Jahren dort bestens aufgehoben sei. Jugendleiterin Theresa Weidhas berichtete von Aktionen für die Jugendlichen im Verein, der Teilnahme am Kinderbürgerfest und von ihrem Engagement im Stadtjugendring. Dieter Groß lobte namens des Naturfreunde-Bezirksverbands die Ortsgruppe, die es "in bewundernswerter Weise" geschafft habe, die Organisation als "sozialökonomischen Freizeitverband" darzustellen.
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