Achte Sommermatinee in St. Josef mit Steffen Kordmann
Kirchenschiff fast erschüttert

Steffen Kordmann beweist in St. Josef, dass er auch die Eisenbarth-Orgel meisterhaft beherrscht. Bild: hcz

Zu Ehren der Mutter Gottes gestaltete Steffen Kordmann die achte Sommermatinee in St. Josef mit Orgelmusik. Der Musiker war zum ersten Mal in die Reihe eingebunden. Mit Werken von Johann Sebastian Bach, Marcel Duprè, Jean- Francois Dandrieu und Denis Bédard gestaltete der 38-Jährige eine ansprechende halbe Stunde und bewies, dass er die Eisenbarth-Orgel ebenso meisterhaft beherrscht wie seine Rieger-Orgel in Sulzbach-Rosenberg.

Nach einer Eröffnung mit Bachs "Präludium und Fuge C-Dur" folgte Duprès "I Am Black But Comely, O Ye Daughters of Jerusalem". Bei Dandrieus "Magnificat D-Dur" bekamen die Besucher ein Feuerwerk an Tönen zu hören. Der "Maestro" stellte die verschiedenen Register der Orgel mit ihren unterschiedlichen Farben anschaulich dar. Nach einer Meditation über "Salve Regina" aus dem Marianischen Hymnus "Messe pour orgue" von Bédard folgte eine Improvisation über das gleiche Thema.

Ebenso kräftig wie die Eröffnung waren die Variationen von "Lasst uns erfreuen", die ein fröhlich-furioses Finale boten und das mächtige Kirchenschiff fast zum Erschüttern brachte. Die nur 40 Besucher spendeten viel Beifall. Am kommenden Samstag sind Susanne und Florian Schieder an der Orgel zu hören.
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