16.10.2017 - 11:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

"Art Ceramics" im Keramikmuseum mit Werken von tschechischen Künstlern Tradition und Moderne

Mit der Ausstellung "Art Ceramics CZ 2017" verbindet das Internationale Keramik-Museum unter den Stichworten Tradition und Moderne die lange und reiche gemeinsame Geschichte der beiden Nachbarregionen Nordbayern und Böhmen in den Bereichen Keramik- und Porzellan-Kunst.

Keramikkunst aus Tschechien zeigt eine Ausstellung, die am Wochenende im Keramikmuseum eröffnet wurde. Bild: hll
von Autor HLLProfil

Bis Ende Februar werden Skulpturen als auch modernes tschechisches Porzellandesign in den Museums-Räumen zu sehen sein, mit Werken von insgesamt 45 Künstlern, überwiegend Mitgliedern der Union der bildenden Künstler aus der Region Pilsen und der Weidener Partnerstadt Marienbad.

Doch vor dem Ende steht natürlich die Eröffnung: Zur Vernissage am Sonntag begrüßt Museumleiterin Stefanie Dietz neben einer Delegation aus dem Nachbarland - darunter Jana Potuzáková von der Pilsener Künstler-Union sowie der stellvertretende Vorsitzende der Union der Keramikkünstler Prag, Marek Dias - auch die Schirmherren der Ausstellung: Helena Koenigsmarková, Direktorin des Museums für Angewandte Kunst Prag und Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher. Und nicht zu vergessen die Freunde des Weidener Keramik-Museums, besser bekannt als "Die Keramischen", mit ihrem Vorstand Konstantin Thomas.

Kuratiert wird die Werkschau von Dita Hálová, eine Ausstellung, die mit vorwiegend aktuellen Arbeiten die beiden größten tschechischen Fachorganisationen und keramische Werke aus der Region Pilsen zusammenbringt. Somit dürfen das Schaffen des renommierten Bildhauers und Keramik-Künstlers Pravoslav Rada bewundert werden, ebenso das der in Deutschland gut bekannten Lubomir Silar und Václav Serák. Aus der Region Pilsen sind Alena Buresová und Milan Vendi Hurka dabei.

Und schließlich gibt es im Innenhof des Waldsassener Kastens noch verschiedene Installationen von Künstlern wie Pavel Drda Zdenka Manina und David Exner zu sehen.

Die Ausstellung, welche noch bis zum 25. Februar 2018 geöffnet ist, wird gefördert durch die Euregio Egrensis im Rahmen des Programms zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit des Freistaats Bayern und der Tschechischen Republik, und unterstützt durch die Europäische Union mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

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