Baby Kreuzberg in der Milchbar
Folk-Rock und Berliner Schnauze

Auch von der Außenansicht her ein toller Künstler: "Baby Kreuzberg" aus der Hauptstadt. Bild: Kunz

Der Kerl ist von der Außenansicht her genauso interessant wie von drinnen. Musik mal andersrum. Der Rootsrocker Marceese, der sich auf der Bühne "Baby Kreuzberg" nennt, gastiert beim Schaufensterkonzert am Samstagabend in der Postgasse. Der Eintritt ist frei. Doch man muss gar nicht rein in die "Milchbar". Von draußen hört sich das Konzert fast genauso toll an. Auch Sichtkontakt zum Künstler ist gegeben. Allerdings sieht man ihn nur von hinten.

Das Publikum in der Bar ist überschaubar. Dort reduziert "Baby", der sich gerne an alten "Kiss"-Tributen versucht, Bombast-Nummern wie "Another Brick in the Wall" von Pink Floyd auf seiner Klampfe bis aufs Allernötigste. Sein Genre beschreibt er kurz und bündig mit "Rock-Folk-Blues-Roots-Singer/Songwriter-Americana". Marceese auf echt Berlinerisch: "Ich sing nicht von Elfen oder Einhörnern. Ich sing von meinem Leben." Dabei bevorzugt er die eher schlechten Seiten.
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