Benefizkonzert in Maria Waldrast
Stimmeinsatz für guten Zweck

Hildegard Zoltziar hatte die Federführung beim Benefizkonzert in Maria Waldrast. Ihr zur Seite standen (von links): Reinhold Maß, Horst Plössner und Willibald Wirth. Bild: R. Kreuzer

(kzr) Beim Benefizkonzert zugunsten des Behinderten- und Vitalsportvereins Weiden war die Kirche Maria Waldrast zwar nicht bis auf den letzten Platz besetzt. Doch wer sich auf den Weg gemacht hatte, erlebte ein Glanzlicht konzertanter Musik. Sopranistin Hildegard Zoltziar hatte eine Vielzahl an Stücken ausgewählt, um den Dreikönigstag mit weihnachtlichen Weisen musikalisch zu untermalen.

In den vergangenen Jahren hatte Hildegard Zoltziar wiederholt in Maria Waldrast Konzerte mit Sängern, Musikern und Organisten organisiert: für den guten Zweck, bei freiem Eintritt und mit der Bitte um eine Spende. Heuer präsentierten sich Horst Plössner an der Orgel, Reinhold Maß mit Violine, Gitarre und Gesang sowie Willibald Wirth an der Geige. Gerne hatte Landtagsabgeordnete Petra Dettenhöfer die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen. "An diesen Abend wollen Künstler uns in die Welt der Musik entrücken. Wir wollen uns beteiligen und den BVS unterstützen. Menschen, die es nicht so gut haben. Ich kann ein Wort mitreden", sagte Petra Dettenhöfer.

Mit dem Magnificat Gloria op. 18/15 eröffnete Plössner das Benefizkonzert. In der abgedunkelten Kirche ließ Hildegard Zoltziar das österreichische Weihnachtslied "Es wird scho gleich dunkel" hören. Beide Geigen stimmten beim Largo aus der Triosonate op. 1 von Jean-Baptiste Loellet de Gant in den Orgelvortrag mit ein.

"Der Zeit Kredit geben"

Texte zu den Sets sprach Sabine Zenger (Frauen-Union). Sie meinte, dass sich das Zeitgefühl verändert habe. Zeit zu messen, sich nach ihr zu richten, heiße, Zeit verlieren. "Wir sollten der Zeit Kredit geben." Geigen und Orgel stimmten sich dann bei der Sonate von Guiseppe Sammartini, dem "Reigen seliger Geister" aus der Oper "Orfeo ed Euridice" und einem Medley von Weihnachtsliedern ab. Mit dem "Ave Maria" von Franz Schubert begeisterte Zoltziar mit ihrer Sopranstimme. Sie ließ "Es blühen drei Rosen auf einem Zweig" ertönen und sang das "Mariä Wiegenlied" von Max Reger.

Einen Text in Reimform trug Sabine Zenger zu "Christi Geburt" vor, ehe Plössner an der Orgel die "Weiße Weihnacht" begleitete und Zoltziar "Die Rosen der Madonna" sang. Reinhold Maß hatte selbst geschriebene Stücke wie "Air" in G-Dur und eine Meditation für Geigen mitgebracht. Auf der Gitarre begleitete er sich zum Lied von Andreas Gabalier: "Amoi seng ma uns wieda".

Den musikalischen Abschlussreigen eröffnete Zoltziar mit dem "Abendsegen" von Engelbert Humperdinck. An der Orgel stellte Horst Plössner eine Eigenkomposition mit der "Fantasie im G-Dur" vor. Als Zugabe erklatschten sich die Zuhörer das Wiegenlied von Franz Schubert.

Die Vorsitzende des BVS, Sabine Birner, dankte der Sopranistin mit einem Blumenstrauß für ihre Mühen bei der Vorbereitung. Die Musiker erhielten Geschenke. Birner dankte Schirmherrin Petra Dettenhöfer, Pfarrvikar John Bosco und Stadtrat Stephan Gollwitzer für ihr Kommen und die Spende.
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