18.10.2017 - 12:33 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Die Kino-Neustarts im Überblick Eiszeit und einzigartige Tennis-Helden

Verheerende Erdbeben, gigantische Wirbelstürme, Eiszeit - die Natur spielt verrückt im Kinofilm "Geostorm". Alle Hoffnung ruht auf Gerard Butler, der in dem Actionstreifen den Satellitendesigner Jake Lawson mimt. Ein Highlight für alle deutschen Fans: Alexandra Maria Lara wird auch das eine oder andere Mal auf der Leinwand zu sehen sein.

"Geostorm". Bild: Warner Bros. Picture/Warner Bros. /dpa
von Julia Hammer Kontakt Profil

Für alle Krimiliebhaber lohnt sich ein Besuch des Films "Schneemann", in dem Michael Fassbender den Mord an einer jungen Frau aufklären soll. Sportlich wird es mit dem Film Borg vs. McEnroe.

Die Neustarts im Überblick:

„Geostorm“: Es klingt zunächst wie eine schöne Utopie: Weil die Erde von immer mehr Naturkatastrophen bedroht war, hatten sich die Regierungsschefs der Welt geeinigt und ein Netz von Satelliten geschaffen, das das Weltklima überwachen soll. Doch dann kommt es, wie in einem Actionfilm meist – etwas ist schiefgelaufen. Das System, das die Erde schützen sollte, greift diese plötzlich an. Ein weltweiter Geostorm droht die Menschheit auszulöschen. In den Hauptrollen sind Gerard Butler, Ed Harris und Andy Garcia zu sehen. (Regie: Dean Devlin - Mit Gerard Butler, Ed Harris und Andy Garcia) (dpa)



„Schneemann“: Der Elitepolizist Harry Hole (Michael Fassbender) soll den Mord an einer jungen Frau aufklären. Schon bald kommt ihm der Verdacht, dass ein Serienmörder namens „Schneemann“ hinter der Tat steckt. Zusammen mit seiner Kollegin Katrine Bratt (Rebecca Ferguson) macht sich Hole auf die Jagd nach dem raffinierten Täter, der immer wieder entwischen kann. Als Holes Freundin Rakel (Charlotte Gainsbourg) ins Visier des Killers gerät, wird die Sache brenzlig. Die erste Verfilmung eines Thrillers des norwegischen Bestsellerautors Joe Nesbø kann mit einer hochkarätigen Besetzung punkten. Neben Fassbender und Gainsbourg sind Oscargewinner J.K. Simmons („Whiplash“) und Val Kilmer („Heat“) mit von der Partie. Der Film spielt überwiegend in Oslo und Bergen. (Regie: Tomas Alfredson - Mit: Michael Fassbender, Rebecca Ferguson, J.K. Simmons und Val Kilmer - 119 Minuten - Ohne Altersbeschränkung) (dpa) 

„The Square“: Der Museumskurator Christian (Claes Bang) plant eine interaktive Installation zu den Themen Solidarität und Mitgefühl: „The Square“ soll ein vier mal vier Meter großer Platz der Fürsorge werden. Aber schon bei der Vorbereitung läuft einiges schief. Erst wird Christian bestohlen, dann sorgt ein Schockvideo auf der Internetseite des Museums für einen Eklat. Die hohen Ideale der Kunst zerbrechen an der schnöden Realität, und auch seine Freundin Anne (Elisabeth Moss) zeigt ihm die kalte Schulter. Regisseur Ruben Östlund („Höhere Gewalt“) hat eine bitterböse Satire auf den Kunstbetrieb in Szene gesetzt. Sein hochkarätig besetztes Drama ist bei den diesjährigen Filmfestspielen in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet worden. (Regie: Ruben Östlund - Mit: Claes Bang, Elisabeth Moss und Dominic West - 142 Minuten - Frei ab 12 Jahren) (dpa)

„Es war einmal Indianerland“: Erste Liebe, Nächte im Freibad, Festivals, Drogen, Kräftemessen mit Gleichaltrigen. „Es war einmal Indianerland“ um den 17-jährigen Mauser (Leonard Scheicher) hat alles, was eine Coming-of-Age-Geschichte braucht. Der mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnete Roman kommt nun ins Kino und ist keine leichte Kost: Mausers Mutter ist tot, er wohnt mit seinem Vater (Clemens Schick) in einer Hochhaussiedlung. Drogen und Kriminalität sind Alltag. Und noch dazu fühlt sich Mauser von einem Indianer verfolgt. Besonders fordernd wird die Erzählung, weil sie zwischen verschiedenen Zeitebenen springt. Eines weiß der Zuschauer sicher: Alles läuft auf einen Boxkampf hinaus, bei dem Mauser im Ring steht. (Regie: Ilker Çatak - Mit: Leonard Scheicher, Emilia Schüle und Clemens Schick  - 97 Minuten - Frei ab 12 Jahren) (dpa)

„Borg/McEnroe“:  Auch im Tennis gibt es viele legendäre Auseinandersetzungen. Eine davon fand statt im Juli 1980: Der Schwede Björn Borg möchte zum fünften Mal im englischen Wimbledon reüssieren. Ein junger, aufstrebender Tennisspieler aber aus den Vereinigten Staaten will dem Schweden diesen Plan vermasseln: John McEnroe liefert sich mit Borg ein ungeheuer spannendes und Nerven zehrendes Duell. Der dänische Regisseur Janus Metz nun bringt diese sportliche Auseinandersetzung der besonderen Art auf die große Kinoleinwand. In seinem Sportfilm aber widmet sich Metz auch intensiv den Kämpfen abseits des Tennisplatzes. Zu den Schauspielern gehören Mimen wie Shia LaBeouf und Stellan Skarsgård. (Regie: Janus Metz - Mit: Shia LaBeouf, Stellan Skarsgård und Sverrir Gudnason - 100 Minuten - Ohne Altersbeschränkung) (dpa)

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