21.02.2018 - 13:26 Uhr
Weiden in der Oberpfalz

Die Kino-Neustarts im Überblick "Fake News" und grausame Menschenversuche

Drei Jahre war es still um Star-Regisseur Steven Spielberg. Jetzt meldet sich der Meister der magischen Leinwandbilder mit "Die Verlegerin" zurück. Mit seinem Star-Ensemble, darunter Tom Hanks und Meryl Streep, darf er auf mehrere Oscars hoffen.

Mit "Heilstätten" startet ein neuer Horrorfilm aus Deutschland in den Kinos. Bild: Twentieth Century Fox/dpa
von Julia Hammer Kontakt Profil

Auch die deutsche Filmindustrie meldet sich zurück auf der Kinoleinwand - diesmal mit dem Horror-Thriller "Heilstätten", in dem sich YouTube-Sternchen eine ultimative Anti-Angst-Challenge liefern. Familienfreundlicher wird es mit dem Kinostreifen "Wendy 2", der die Geschichte eines Mädchens und ihrem engen Vertrautem, ihrem Pferd, erzählt.

Die Neustarts im Überblick:

„Die Verlegerin“: Das Medien-Drama „Die Verlegerin“ spielt zwar 1971, aber er könnte angesichts der weltweiten Debatte um „Fake News“ und die Rolle der Presse nicht aktueller sein. Erzählt wird von der Veröffentlichung der Pentagon-Papiere, einem Vorläufer der Watergate-Affäre, die schließlich US-Präsident Richard Nixon zu Fall brachte. Meryl Streep spielt Katharine Graham, die von vielen Seiten unterschätzte Verlegerin der Zeitung „The Washington Post“. Gegen erhebliche Widerstände der Nixon-Regierung und mit ihrem Chefredakteur Ben Bradlee (Tom Hanks) an ihrer Seite entscheidet sie sich, die Papiere mit geheimen Informationen zum Vietnamkrieg zu veröffentlichen. Der Film von Regisseur Steven Spielberg und Meryl Streep in der Hauptrolle sind für Oscars nominiert. (Regie: Steven Spielberg  - Mit: Meryl Streep, Tom Hanks, Sarah Paulson und Bob Odenkirk - 116 Minuten - Frei ab 6 Jahren) (dpa)

„Docteur Knock“:  Doktor Knock (Omar Sy) ist seit kurzem Arzt. In der französischen Provinzstadt Saint-Mathieu wagt er seinen Start. Die Einwohner sind nicht wenig überrascht, als Dr. Knock sich vorstellt. Denn ihr neuer Arzt hat eine schwarze Hautfarbe. Im Frankreich der 50er Jahre eine Sensation. Doch dem Charme des Mediziners kann keiner widerstehen. Allerdings diagnostiziert er gern auch Krankheiten, selbst wenn die Patienten kerngesund sind – so füllt der elegante Ex-Gauner seine Taschen. Mit „Docteur Knock – Ein Arzt mit gewissen Nebenwirkungen“ hat Lorraine Levy eine Komödie gedreht, die auf einem beliebten Theaterstück aus dem Jahr 1923 beruht. In der Hauptrolle ist Frankreichs Star-Komödiant Omar Sy zu sehen. (Regie: Lorraine Levy - Mit: Omar Sy, Alex Lutz und Ana Girardot - 113 Minuten - Frei ab 6 Jahren) (dpa)

„Heilstätten“: Sie alle haben auf YouTube Millionen von Fans und wollen sich in den Berliner Heilstätten die ultimative Anti-Angst-Challenge liefern: Mithilfe von Theo begeben sich die Videoblogger Marnie, Betty, Emma, Charly und Finn in das geschichtsträchtige Gebäude am Rande von Berlin, in dem zu Zeiten des Zweiten Weltkrieges grauenhafte Menschenversuche durchgeführt wurden. Niemand glaubt an die Warnungen von Marnie, die felsenfest davon überzeugt ist, hier einst einen echten Geist gesehen zu haben und seither ein schweres Trauma mit sich herumträgt. Tatsächlich wird aus dem Spaß schon bald tödlicher Ernst ... (Mit: Tim Oliver Schultz, Nilam Farooq, Emilio Sakraya und Lisa-Marie Koroll - 89 Minuten - Frei ab 16 Jahren) (dpa)

„Wendy 2“: Im Winter vor einem Jahr kam der Vorgänger in die Kinos: „Wendy – Der Film“ basierte auf der berühmten Pferdezeitschrift gleichen Namens, die erstmals 1986 erschienen war. In der nun anlaufenden filmischen Fortsetzung erfahren wir, wie es weitergeht mit Wendy, dem blonden Teenager, und Dixie, der von Wendy so sehr verehrten Stute. Mittlerweile lebt Wendy seit gut einem Jahr auf dem Pferdehof ihrer Großmutter Herta (verkörpert von Maren Kroymann). Die Zukunft des Gestüts ist aber alles andere als sicher, der Hof steht gar kurz vor dem Ruin. In Szene gesetzt wurde das Jugendabenteuer mit dem Untertitel „Freundschaft für immer“ von Regisseur Hanno Olderdissen („Rock My Heart“). (Regie: Hanno Olderdissen - Mit: Jasmin Gerat, Benjamin Sadler und Jule Hermann - 96 Minuten - Ohne Altersbeschränkung) (dpa)

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