23.08.2017 - 10:37 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Die Kino-Neustarts im Überblick Feurige Blondinen und besessene Puppen

Sie ist hübsch, trinkfest und nahkampferprobt. Charlize Theron schlüft für den Film "Atomic Blonde" in die Rolle einer knallharten Action-Ikone. In Berlin macht sie sich auf die Suche nach einer gefährlichen Doppelagentin. Auch Til Schweiger hat sich eine Rolle in dem Blockbuster ergattert.

Die Spionin Lorraine Broughton (Charlize Theron, links) trifft die französische Agentin Delphine (Sofia Boutella). Bild: Jonathan Prime/Focus Features LLC./Universal Pictures/dpa
von Julia Hammer Kontakt Profil

Gruselig wird es mit dem Kinofilm "Annabelle 2". Eine besessene Puppe tyrannisiert kleine Kinder und sorgt für etliche Schockmomente. Außerdem starten "Tulpenfieber", "Western", "Hampstead Park", „Ana, mon amour“ und der Animationsfilm "Happy Family". 

Die Filmstarts im Überblick:

„Atomic Blonde“: Charlize Theron kann knallhart zuschlagen – das hat die Südafrikanerin schon in Filmen wie „Mad Max: Fury Road“ und „Fast & Furious 8“ bewiesen. Doch in „Atomic Blonde“ wird die Oscar-Preisträgerin nun zur eiskalten Action-Ikone. Als britische Spionin mit platinblonder Perücke soll sie kurz vor dem Mauerfall in Berlin einen gefährlichen Doppelagenten aufspüren und ausschalten. Als Femme fatale hat sie alles, was sonst männlichen Agenten zusteht, auch Sex mit schönen Frauen. Kollegen wie James McAvoy, John Goodman, Til Schweiger und Sofia Boutella stehen ihr im Weg oder zur Seite. Regie führt David Leitch („John Wick“), der seine frühere Erfahrung als Stuntman kräftig ausspielt. (Regie: David Leitch - Mit: Charlize Theron, James McAvoy, John Goodman, Sofia Boutella und Til Schweiger - 115 Minuten - Frei ab 16 Jahren) (dpa)

„Annabelle 2“: Die Geschichte um die besessene Puppe geht mit „Annabelle 2“ in die nächste Runde. In dem neuesten Werk von Erfolgsproduzent James Wan inszeniert dieses Mal David Sandberg („Lights Out“) die Entstehungsgeschichte rund um die Puppe: Mehrere Jahre nach dem Tod ihrer Tochter nehmen der Puppenmacher Samuel Mullins und seine Frau Esther sechs Waisenkinder und deren Betreuerin, die junge Nonne Charlotte, in auf. Der heimische Frieden währt jedoch nicht lange. Als eines der Mädchen einen verbotenen Raum betritt, wird etwas entfesselt, das besser für immer eingesperrt geblieben wäre ... (Regie: David F. Sandberg - Mit: Anthony LaPaglia, Miranda Otto und Talitha Bateman - 109 Minuten - Frei ab 16 Jahren) (dpa)

„Tulpenfieber“: Dieser prominent besetzte Film nimmt uns mit in ein trubeliges Amsterdam des 17. Jahrhunderts. Es ist eine Blume, die die niederländische Stadt in helle Aufruhr versetzt: die Zwiebeln der Tulpe werden zu außerordentlichen Preisen gehandelt. Selbst Diamanten können nicht mithalten. Inmitten der aufgeheizten Stimmung wirft ein Maler ein Auge auf die attraktive junge Frau eines wohlhabenden Kaufmanns. Und diese erwidert die Liebe. Der Gewürzhändler wird verkörpert von Christoph Waltz („Inglourious Basterds“), seine Frau von Alicia Vikander („Ex Machina“). In der, auf einem Roman von Deborah Moggach beruhenden Verfilmung schmiedet das junge Liebespaar einen gefährlichen Plan. (Regie: Justin Chadwick - Mit:  Dane DeHaan, Christoph Waltz, Alicia Vikander und Judi Dench - 105 Minuten - Frei ab 6 Jahren) (dpa)

„Western“: Deutsche Bauarbeiter sollen in Bulgarien ein Wasserkraftwerk errichten. Dabei kommt es nicht nur zu unerwarteten technischen Problemen, die die Fertigstellung verzögern. Während des Wartens auf Nachschub von Kies geraten die Bauarbeiter immer häufiger mit der Dorfbevölkerung aneinander. Vor allem der Vorarbeiter fällt durch sein machohaftes und sexistisches Verhalten auf. In „Western“ beobachtet die deutsche Regisseurin Valeska Grisebach den Zusammenprall unterschiedlicher Kulturen. Die Rollen sind wie auch in ihrem mehrfach ausgezeichneten Film „Sehnsucht“ mit Laiendarstellern besetzt, darunter Meinhard Neumann, Reinhardt Wetrek und Vyara Borisova. Das Drama wurde beim Filmfest Cannes in der renommierten Nebenreihe „Un certain regard“ präsentiert. (Regie: Valeska Griesbach - Mit: Meinhard Neumann, Reinhardt Wetrek und Vyara Borisova - 121 Minuten - Frei ab 12 Jahren) (dpa)

„Hampstead Park“: Die Amerikanerin Emily passt nur auf den ersten Blick in die gediegene Nachbarschaft des malerischen Londoner Nobelviertels Hampstead. In Wahrheit ist sie pleite und irrt eher orientierungslos durch ihr Leben. Bis sie eines Tages Zeugin wird, wie Schläger den kauzigen Obdachlosen Donald in seiner selbst gezimmerten Hütte im Park attackieren. Sie beschließt, dem Mann zu helfen. Was – zum Entsetzen ihrer vermeintlichen Freundinnen – der Beginn einer wundersamen Beziehung zweier nicht kompatibel erscheinenden sozialen Außenseiter wird. Romantische Komödie mit Diane Keaton und Brendan Gleeson. (Regie: Joel Hopkins - Mit: Diane Keaton und Brendan Gleeson - 193 Minuten - Ohne Altersbeschränkung) (dpa)

„Ana, mon amour“: Sie liebt ihn und er liebt sie. Das klingt nach Himmel auf Erden. Doch Ana (Diana Cavallioti) und Toma (Mircea Postelnicu) gehen durch die Hölle. Ihren Absturz begleitet Regisseur Calin Peter Netzer, Gewinner des Goldenen Berlinale-Bären 2013 für „Mutter & Sohn“, in einer intensiven Studie über die Unmöglichkeit, das Glück einer übergroßen Liebe zu halten. Das fast schmerzlich intensive Psycho-Drama überrascht mit einer sehr ungewöhnlichen Erzählstruktur. (Regie: Calin Peter Netzer - Mit: Diana Cavallioti und Mircea Postelnicu - 127 Minuten - Ohne Altersbeschränkung) (dpa)

„Happy Family“: Hape Kerkeling leiht in diesem bunten Animationswerk über eine skurrile Familie namens Wünschmann dem Grafen Dracula seine Stimme. Der 3D-Film basiert auf dem gleichnamigen Roman des deutschen Drehbuchautors und Schriftstellers David Safier. „Happy Family“ erzählt von keiner glücklichen, vielmehr einer vom Pech verfolgten Familie: Während das Familienoberhaupt unter seinem Chef zu leiden hat, geht es auch dem Buchladen von Mutter Emma nicht gerade gut. Sohnemann Max derweil wird von Mitschülern drangsaliert. Doch es kommt noch schlimmer: Die ganze Sippschaft wird bei einem Kostümfest von einer Hexe in Monster verwandelt. Werden die Wünschmanns den Fluch abschütteln können? (Regie: Holger Tape - 93 Minuten - Ohne Altersbeschränkung) (dpa)

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