13.03.2018 - 14:22 Uhr
Weiden in der Oberpfalz

Ein Klassiker in der Max-Reger-Halle "Nathan der Weise" bei der Kulturbühne

Lessing reagierte in seinem letzten Werk auf die religiöse Orthodoxie und Intoleranz seiner Zeit. Ort der Handlung ist Jerusalem um 1190, zur Zeit des 3. Kreuzzuges, eine Stadt, in der Christentum, Islam und Judentum direkt aufeinandertreffen. Im Mittelpunkt des Stücks steht die berühmte Ringparabel, die sich um die Frage dreht, welche der drei großen Weltreligionen die wahre sei. Nathans Antwort, der zufolge keiner der monotheistischen Religionen der Vorzug gegeben werden kann, hat heute wohl mehr Aktualität denn je. Unter der Regie von Andreas Hueck zeigt das Theater Poetenpack Potsdam am Montag, 19. März (19.30 Uhr), "Nathan der Weise" bei der Kulturbühne in der Max-Reger-Halle. Das Stück veranschaulicht die Idee der Brüderlichkeit der Völker und Religionen, es legt aber auch nahe, dass unser Lernprozess noch "tausend, tausend Jahre" dauern wird. Doch genauso hebt es hervor, dass es der Einzelne sein kann, sein muss, von dem unsere Ethik abhängt. Indem er, wo er die Andersartigkeit nicht aufheben kann, doch für ein friedliches Miteinander sorgt. Karten beim NT/AZ/SRZ-Ticketservice unter den Telefonnummern 0961/85-550, 09621/306-230 oder 09661/8729-0, www.nt-ticket.de und an der Abendkasse. Schüler zahlen 6 Euro an der Abendkasse. Weitere Informationen unter www.kulturbuehne-weiden.de. Bild: Constanze Henning

von Externer BeitragProfil

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