Familie Takács erwirbt Anwesen in Nikolaistraße 1 - Tochter eröffnet "Fiorellas Beauty ...
Likörfabrik wandelt sich zum Wohlfühltempel

Der lange Leerstand in der ehemaligen Likörfabrik Hering ist beendet. Wo bis vor drei Jahren noch der "Stoapfälzer Magen-Wächter" verkauft wurde, kümmern sich Nageldesignerin Fiorella Takács und Friseurmeisterin Bianka Schmiegler um das Wohlergehen ihrer Kunden. Ein bedeutendes Gebäude in Weiden werde wieder mit Leben erfüllt, freute sich Bürgermeister Jens Meyer bei der Einweihung von "Fiorellas Beauty Nagelstudio und Friseur-Salon". Den Friseursalon leitet Bianca Schmiegler, die zehn Jahre lang den Klier-Salon im City-Center führte. Sie öffnet offiziell am 2. Mai.

In dem Haus sei seit 1962 der "Stoapfälzer" hergestellt worden, den sich die Weidener "für Leib und Seele gönnten, wenn sie sich einige Momente für eine Auszeit nahmen". Diese Tradition, den Menschen Gutes für ihr Wohlbefinden zu tun, werde nun in moderner Form fortgesetzt, sagte Meyer. Er zollte den beiden Fachfrauen seinen Respekt. "Wir haben es hier mit zwei Frauen zu tun, die anpacken, die wissen, was sie können und was sie wollen, die ihr Talent auch einsetzen, um anderen Menschen zur Verfügung zu stehen." Wer um den Aufwand wisse, der mit dem Schritt in die Selbstständigkeit, den zahlreichen Behördengängen, verbunden sei, "der weiß, dass sie etwas drauf haben".
Die Familie Tacács, die vor drei Jahren aus Ungarn nach Weiden kam, erwarb im November 2011 das gesamte Anwesen. Mutter Tünde, Vater György, Tochter Fiorella sowie deren Freund Daniel Kretai wollen das Haus Schritt für Schritt saniereren und natürlich revitalisieren.

Erstes und drittes Obergeschoss sind vermietet. Das zweite Obergeschoss bewohnt die Familie selbst. Auf den noch ungenutzten Flächen im Erdgeschoss soll eine Massage-Praxis/Solarium oder ähnliches installiert werden. Noch auf den Umbau warten die Produktionsräume der ehemaligen Likörfabrik Hering über den großen Garagen. Bürgermeister Jens Meyer äußerte abschließend den Wunsch, dass das große Anwesen in der Nähe des Adolf-Kolping-Platzes "bald auch außen einem neuen Glanz zugeführt wird".
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