16.04.2018 - 21:54 Uhr
Oberpfalz

Kerstin Homberg kandidiert beim Fränkischen Sängerbund als Vizepräsidentin Klingende Namen bei Sängern

Weiden/Erbendorf. Zum Mittelpunkt des Chorgesangs in Nordbayern wird am 29. April die Stadt Erbendorf (Kreis Tirschenreuth): Der Fränkische Sängerbund (FSB) - Dachverband von rund 45 000 Sängern in 1300 Chören - tagt mit seiner Bundesversammlung in der Stadthalle. Einer der 13 Sängerkreise ist der Sängerkreis Nordoberpfalz. Aus seinen Reihen kommen zwei Bewerber für das neue Präsidium: Als Vize-Präsidentin kandidiert die in der regionalen Chor-Szene nicht unbekannte Kerstin Homberg (55) aus Etzenricht und als Beirat Rechtsanwalt Hans-Peter Lang (55) aus Pleystein.

Kerstin Homberg. Bild: privat
von Clemens Fütterer Kontakt Profil

Kerstin Homberg, die im Weidener Kammerchor singt und im Sängerkreis Nordoberpfalz die Jugendarbeit verantwortet, engagiert sich seit acht Jahren im Präsidium des FSB. Ihr Einsatz gilt vor allem dem Ausbau des ehemaligen Benediktinerklosters Weißenohe zu einem überregionalen Chorzentrum: ein ambitioniertes Millionenprojekt. Weil der Sängerbund auf juristische Fachkompetenz setzt, stellt sich Hans-Peter Lang zur Verfügung. Der Sohn des einstigen Staatsministers Gustl Lang gehört dem Männergesangverein Pleystein als 2. Tenor an und ist als Vize-Präsident des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE) deutschlandweit unterwegs.

Abschied von Erich Hiltl

Beim Fränkischen Sängerbund kommt es bei der Bundesversammlung in Erbendorf zu einer weiteren personellen Zensur: Nach vier Jahrzehnten im Präsidium (zuletzt unermüdlicher Medien-Beauftragter) nimmt Erich Hiltl seinen Abschied. "Der ist seit mindestens 15 Jahren überfällig", scherzt der 85-Jährige aus Kümmersbruck. Der langjährige Gruppenchor- und Kreischorleiter gilt im Raum Amberg als eine Art kulturelle Institution.

Kommentare

Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich anmelden.

Bitte beachten Sie unsere Nutzungsregeln.