11.07.2017 - 20:24 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Preisträgerkonzert im Auditorium der Franz-Grothe-Schule Mit Liebe, Talent und Fleiß

Der Preis ist heiß - und die Temperaturen im Auditorium sind es auch: Beim Preisträgerkonzert der Musikschule müssen die Zuhörer schwitzen. Mehr als entschädigt werden sie dafür von der Qualität der Vorträge.

Ganz schön viel Talent auf einem Haufen: Beim Ehrenvormittag zeichnete die Musikschule mit stellvertretendern Leiterin Corinna Maaß (rechts) eine Reihe von begabten und engagierten Schülern aus. Bild: R. Kreuzer
von Reinhard KreuzerProfil

Ein Knalleffekt zum Munterwerden: Beim Preisträgerkonzert der Franz-Grothe-Schule eröffneten Janek Lindner und Thomas Stock am Schlagzeug mit einem Trommelduett den Ehrenvormittag. Dabei mussten die vielen Besucher schwitzen: Um die Nachbarn nicht zu stören, blieben während der musischen Vorträge die Fenster trotz hochsommerlicher Temperaturen geschlossen. Höhepunkt war der Vortrag von Leonhard Wechsler am Klavier mit dem Walzer As-Dur op. 39. Nr. 15 von Johannes Brahms.

Leidenschaft und Begabung

Stadtrat Alois Schinabeck überreichte die "Grothepreise" der Stadt an herausragende Musikschüler. "Wenn man erfolgreich sein will, muss die Liebe zur Musik einhergehen mit Talent und viel Fleiß", sagte er. Eine der Preisträgerinnen ist Larissa Reil aus der Klavierklasse Wolfgang Charanza. In seiner Laudatio unterstrich Schinabeck, dass die Musikerin überzeugende Fähigkeiten habe und immer einsatzbereit sei. Ebenfalls eine Auszeichnung erhielt Antonia Wechsler aus der Klavierklasse von Joachim Pfützenreuter. "Sie ist fünf Jahre dabei und bringt eine leidenschaftliche Begabung für ihre Musik auf", sagte Pfützenreuter.

Johanna Schmauß aus der Blockflötenklasse von Meike Brunken erhielt für künstlerisches und musikalisches Engagement ebenfalls den Preis. "Auch mit der Harfe hat sie sich mit viel Fleiß an vielen Konzerten beteiligt", so Brunken. Janek Lindner, noch ein Preisträger, aus der Schlagzeugklasse von Thomas Stock spielt seit neun Jahren in der Franz-Grothe-Schule, hatte Schlagzeug schon Jahre zuvor erlernt. "Oftmals wirkte er beim Akkordeonorchester als Schlagzeuger mit und spielt auch in der Big-Band des Kepler Gymnasiums. Er ist schon allen Aufgaben gewachsen", so Stock.

Nach dem Vortrag der Blockflötengruppe mit Johanna Schmauß, Alica Girisch und Meike Brunken überreichte Schinabeck den Stadtpreis. Diesen erhielten Cordula Schön (Violinklasse Johanna Luther), Alica Girisch (Blockflötenklasse Cornelia Kick), in Abwesenheit an Anna Winter (Violaklasse Johanna Luther), Elias Schmauß (Klavierklasse Wolfgang Charanza) und Leonard Wechsler (Klavierklasse Joachim Pfützenreuter). Den Sonderpreis bekam Johanna Nickl. Petra Bäumler-Lang unterrichtet sie in der Querflötenklasse und nannte sie eine talentierte und begabte Flötistin mit viel Konstanz.

Besser als die Lehrer?

Es folgte ein Vortrag von Antonia Wechsler. Sie spielte auf dem Klavier die "Fantasie-Impromptu cis-moll, op. 66" von Frederic Chopin, und Larissa Reil trug "Apologize" in ihrem eigenen Arrangement vor. Elternbeiratsvorsitzender Wolfgang Winter erklärte, dass es ihn freut, wenn Schüler mitunter besser als ihre Lehrer wirken. "Aber", fügte er an, "das zeichnet die Lehrer aus, die ihre Schüler so weit bringen, hier Bestleistung zu bringen."

Den Förderpreis reichte Winter zusammen mit seiner Stellvertreterin Birgit Megges weiter an: Martina Wettinger, Lorenz Nickl, Anna Walter, Lucas Spitzkopf, Vojtec Parik, Ludwig Scharnagl, Daniel Scharl, Agnes Schmauß, Lea Kreuzer, Verena Burkhard, Anna Baisch, Andrea Petzold, Samuel Merold, Seraphina Feuerer, Ida Ederer, Michael Reichl, Ramons Scharnagl und Elias Mehlan. Zum Abschluss trug das Ensemble mit Alica Girisch und Johanna Schmauß (Blockflöte), Johanna Nickl (Querflöte), Cordula Schön (Violine), Elias Schmauß (Kontrabass), Larissa Reil (Klavier) und Janek Lindner (Percussion) "Music was my first love" von John Miles vor.

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