Schieders aus Georgenberg spielen bei neunter Sommermatinee
Musikalische Familie

Mutter und Sohn an der Orgel: Susanne und Florian Schieder gestalteten den musikalischen Part der Matinee in St. Josef. Bild: hcz

Florian, Susanne und Michael Schieder aus Georgenberg gestalteten am Samstag die neunte Matinee dieses Sommers in St. Josef. An der mächtigen Eisenbarth-Orgel brillierten Susanne Schieder und ihr Sohn Florian, während Michael Schieder als Lektor zwischen die musikalischen Blöcke erbauliche Texte einstreute.

Mit dem "Präludium a-moll" von Johann Sebastian Bach bewies der erst 14 Jahre alte Florian Schieder seine Fingerfertigkeit an den Tasten der Orgel. Der Schüler am musischen Zweig des Gymnasiums Neustadt/WN hat erst kürzlich die schwierige D-Prüfung für Kirchenmusik erfolgreich in Regensburg abgelegt.

Sein erstaunliches Können zeigte der junge Mann bei der "Cantilene religieuse" von Theodore Dubois und bei der "Fanfare for Nottingham" des zeitgenössischen Komponisten Naji Hakim, mit der er ein lautstarkes Finale setzte. Susanne Schieder, die am Richard-Strauß-Konservatorium in München Kirchenmusik studiert hat und nun als freie Musikerin wirkt, glänzte unter anderem mit "Prière" aus der "Suite gothique" von Leon Boellmann. Ebenfalls beeindruckte sie mit "Choral und Partita" über "Jesu meine Freude" von Johann Gottfried Walther, bei dem die unterschiedlichsten Klangfarben der Eisenbarth-Orgel anschaulich aufgezeigt wurden.

Den Text zu "Jesu meine Freude" brachte Michael Schieder zu Gehör. Der Elektrotechniker, der mit seiner Familie nun in Georgenberg wohnt, ist als langjähriges Mitglied der Pirker Blaskapelle bekannt. In weiteren Lesungen zitierte er aus dem Römerbrief und aus dem Evangelium nach Matthäus die Stelle, in der sich Jesus als Messias zu erkennen gibt. Am Samstag, 2. September, nach dem 12-Uhr-Läuten ist Kataryna Menges an der Orgel zu hören.
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