03.01.2017 - 02:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Schlossteufel und "The Swinging Hats" auf dem Marktplatz Krampus, Rauch und Linedance

Die Wilde Jagd zieht bei der dritten Weidener Rauhnacht über den Marktplatz vorm Alten Rathaus. Die Krampusse der Oberpfälzer Schlossteufel erschrecken am Donnerstag, 5. Januar, ab 19 Uhr ihre Zuschauer. Sie tragen handgeschnitzte Masken. Die Kostüme wiegen bis zu 25 Kilo. "Während ihr friert, schwitzen wir", sagt Stefan Werner. Der Pressesprecher der Gruppe kündigt eine halbe Stunde Rauch, Feuer und wilden Tanz an.

Freuen sich auf die dritte Weidener Rauhnacht: Die Vorsitzenden von "The Swinging Hats", Claudia Messer und Simone Sandner (Vierte und Fünfte von links), Schlossteufel Vorsitzende Tanja Gärtner (Zweite von rechts), Stefan Werner (links) und Gertrud Wittmann (Dritte von links). Bild: Schönberger
von Dominik Konrad Kontakt Profil

Ermöglicht wird die Show durch die Stadt Weiden. Vor den Schlossteufeln treten "The Swinging Hats" auf. Sie errichten eine eigene Tanzfläche und stimmen die Besucher mit Linedance auf das Spektakel ein. Daneben wird Essen und Glühwein angeboten. Dann übernehmen die wilden Gesellen. Im Anschluss erhalten die Besucher Gelegenheit, mit den Darstellern noch Fotos zu machen.

Bei der dritten Weidener Rauhnacht sehen die Zuschauer wieder eine völlig neue Geschichte. "Wir haben unsere eigene Musik im Tonstudio zusammengestellt. Auch der Text wurde dort aufgezeichnet", erklärt Vereinsvorsitzende Tanja Gärtner. "Da haben wir extra einen genommen, der so eine geile Stimme hat", ergänzt Werner. Geräusche, Erzähler und Musik zusammengeschnitten hat Kathrin Pichlmeier.

Die Schlossteufel wollen mit ihrer Show das Brauchtum lebendig halten. Der Auftritt am 5. Januar ist für sie bereits der Saisonabschluss: Die meisten Engagements seien in der Adventszeit, sagt Gärtner. Da tanzten sie jedes Wochenende von Freitag bis Sonntag. Ansonsten kommen sie zu Geburtstagen und Hochzeiten. "Das ist eine gute Show. Bei der Brautentführung läuft's dir kalt den Rücken runter", meint Werner.

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