Sparkasse Oberpfalz-Nord zeigt neue Kunstwerke
Bilder von Landschaften und Leuten

Gerhard Grünwald, Vorstandsmitglied Hans-Jörg Schön, Melita Todorovic, Vorstandsvorsitzender Ludwig Zitzmann und Elham Howeizi (von links) mit den Werken, die in der Sparkasse Oberpfalz-Nord zu sehen sind. Bild: exb
Kultur
Weiden in der Oberpfalz
13.02.2018
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Mit dem Wechsel der Jahreszeit vom Winter zum Frühling geht auch eine Veränderung der Ausstellungsreihe "Kunst in der Region" in der Sparkasse Oberpfalz-Nord einher. Die Vorstände Ludwig Zitzmann und Hans-Jörg Schön freuen sich über neue Bilder von drei kreativen Künstlern des Oberpfälzer Kunstvereins (OKV): Gerhard Grünwald, Elham Howeizi und Melita Todorovic bereichern bis Ende Mai mit ihren Werken die Wände des Geldinstituts.

Gerhard Grünwald, 1947 in Amberg geboren, bezeichnet seine Kunst als Symbiose aus Zeichnung und Malerei. Der in Schwandorf lebende Architekt und Kreis-Heimatpfleger geht seine Werke visuell an. "Für mich sind Linien und Flächen wichtig, die Farbe kommt erst im Anschluss daran hinzu", so der Künstler. Seine Arbeiten mit unverkennbarem Wiedererkennungswert zeigen vor allem Gebäude, Ortsbilder und Landschaften. "Ich versuche, Landschaften, ihre Architektur und ihre Stimmungen als skizzenhafte Momentaufnahme festzustellen." Der Künstler konzentriert sich auf das Wesentliche, gibt nur Ausschnitte des Gesehenen und Erlebten wieder. Seit 1992 erschafft er Zeichnungen, Aquarelle und Holzschnitte. Er betont: "Meine Arbeiten sollen Freude und Nachdenklichkeit vermitteln."

Die Künstlerin Elham Howeizi wurde 1975 im südlichen Iran geboren. Kriegsbedingt zog ihre Familie 1979 nach Teheran. Dort studierte sie Kunst an der Universität im Fach Bildende Kommunikation (Grafikdesign), im Anschluss folgte das Masterstudium Grafikdesign und Illustration. Bereits während ihres Studiums arbeitete sie als Illustratorin bei einem Kinderbuchverlag und unterrichtete nach ihrem Abschluss im Fach Grafikdesign als Dozentin an der "Elmi-Karbordi"-Universität in Teheran. 2005 kam sie nach Bayern und lebt seitdem mit ihrer Familie in Kemnath. Sie hat an zahlreichen Gruppenausstellungen und Projekten teilgenommen, zum Beispiel als Storyboard-Illustratorin beim Projekt "Toleranz fördern - Kompetenz stärken" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Melita Todorovic, 1952 in Serbien geboren, arbeitet seit 1982 als Dekor-Designerin bei der Porzellanfabrik Seltmann in Weiden und hat sich in der Max-Reger-Stadt auch als Künstlerin einen Namen geschaffen. In ihrer alten Heimat, im früheren Jugoslawien, hatte sie ein Studium an der Hochschule für angewandte Kunst und Bildhauerei in Belgrad absolviert. Die Künstlerin malt mit Vorliebe Motive aus ihrer Umgebung, egal, wo sie sich gerade befindet: Im Urlaub oder Zuhause.

Meistens sind es Impressionen aus einer Stadt, einem Dorf oder einer Landschaft. Die Vielfalt von Formen - Häuser, Straßen, Bäume, Hügel, Sonne, Licht, Wärme und Duft - inspirieren sie. Dann nimmt Melita Todorovic einen Block und fängt an zu skizzieren, bevor sie die Aquarellfarben zum Einsatz bringt. Bei ihren Plastiken ist das zentrale Thema der Mensch als Einzelfigur. Auch das Kunstwerk auf der Allee in Weiden hat sie geschaffen: Eine Verbindung von Baum, Natur und Mensch. Es erinnert an die Pflanzung der (Allee-)Bäume im Jahre 1714: Zwei Porträts auf Granitsäulen, die durch eine stilisierte Baumkrone aus Bronze miteinander verbunden sind.

Bis Ende Mai können die Werke in den Geschäftsräumen am Sparkassenplatz 1 bis 3 während der Öffnungszeiten besichtigt werden.
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