18.09.2017 - 20:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Susanne Hirmer betreut die Weidener Städteparftnerschaften Neue Botschafterin der Stadt

Bei Susanne Hirmer laufen künftig die Fäden für die Städtepartnerschaften zusammen. Bild: gsb
von Friedrich Peterhans Kontakt Profil

Susanne Hirmer ist seit kurzem das Gesicht der Weidener Städtepartnerschaften. Am 1. Juni beerbte sie Sigrid Schneider als Koordinatorin im Kulturamt. "Menschlich und fachlich passt das", freut sich ihre Chefin Petra Vorsatz über die Neue.

Dreieinhalb Monate hat sich Susanne Hirmer mittlerweile eingearbeitet. Beim Blick in den Kalender wird klar, dass in den kommenden Jahren eher mehr als weniger auf sie zukommt: 2018 steht das zehnjährige Bestehen der Partnerschaft mit Marienbad und mit der US-Garnison Grafenwöhr an, 2019 ist die Stadt 50 Jahre mit Weiden am See verbandelt und 20 Jahre Patronin der Weidener Hütte. 2020 kommen 30 Jahre Annaberg-Buchholz und 2023 60 Jahre Macerata dazu.

In all diesen Fällen heißt es Programme erstellen, Unterkünfte und Säle suchen, Konzerte und Feste organisieren, Vereine einbinden, Gastgeschenke besorgen und jederzeit improvisieren können. Genau das reizt die verheiratete 31-Jährige aus Neustadt. "Diese Vielfalt, kein Tag ist wie der andere." Dabei müssen es nicht mal Jubiläen sein.

Hirmer ist Ansprechpartnerin für Schüler- und Sportleraustausch, die Sixties-Revival-Party am Rosenmontag, Sitzungen des Kultur- und Tourismusausschusses, die Redaktion des Kulturkalenders und das internationale Begleitprogramm zum Bürgerfest. Ferner sollte sie EU- und andere Fördermittel anzapfen. All das beherrschte ihre Vorgängerin. Jüngster Beleg ist eine Ehrenurkunde der Hamburger Stiftung "Die lebendige Stadt" an Weiden für seine 60 Jahre währende Zusammenarbeit mit Issy-les-Moulineaux. Da kann es nicht schaden, dass Sigrid Schneider als Ruheständlerin beim Städtepartnerschaftsverein mitmacht und zugesagt hat, bei Bedarf mal einen Rat zu geben.

Doch Hirmer bringt auch selbst gute Voraussetzungen mit. Nach dem Fachabitur an der FOS und dem BWL-Studium ab der OTH betreute sie für verschiedene Unternehmen aus der Region die englischsprachigen Kunden. Später wechselte sie zur Agentur für Arbeit, wo sie Jobsuchende beim Wiedereinstieg beriet und Reha-Maßnahmen abklärte.

Ihre Englischkenntnisse könnten mehr denn je auch im neuen Job gefragt sein. Die Stadt flirtet nach wie vor mit dem Londoner Bezirk Hounslow wegen einer weiteren Partnerschaft. Zudem sähe es OB Kurt Seggewiß ganz gern, wenn bei Susanne Hirmer eine zweite Fremdsprache hinzukäme. Sie will sich deswegen mal wegen Italienischunterricht an der VHS erkundigen.

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