19.02.2018 - 16:30 Uhr
Weiden in der Oberpfalz

The Mams auf der Live Stage im Parapluie Pauker hauen auf die Pauke

"The Mams" haben abgespeckt. Und zwar gleich um 30 Prozent. Aus dem Trio ist ein Duo geworden. "The moody acoustic moth shelter", wie die Gruppe in Langform heißt, musste am Freitagabend auf der "Live Stage" krankheitsbedingt auf Jürgen Schneeberger verzichten. Im "Parapluie" traten nur Gitarrist und Sänger Martin Moskau und sein Schlagzeuger Anton Graf auf. Weil die Lehrer-Band ohnehin auf ihren Frontmann fixiert ist, tat dies der Qualität keinen Abbruch. Brummbär Moskau gab den Joe Cocker mit seiner rauen Stimme. Ob nun zu zweit oder zu dritt, ob mit Schneeberger oder ohne, ob mit eigenen oder gecoverten Songs: "The Mams" waren auf jeden Fall hörenswert. Schnell war klar, dass sich die beiden Pauker aus Regensburg und Weißenburg ihren eigenen Klang, ihren persönlichen Folk-Rock erarbeitet haben. Immens hörenswert. Nicht zu laut, nicht zu leise. "Folsom Prison Blues", "Layla", "Mrs. Robinson". In den "Mams" steckten ein toller Mix aus Cash, Clapton und Garfunkel. Eine interessante Mischung aus klarer und rauchiger Stimme, aus Gitarre und solidem Percussion-Fundament.

"The Mams" kam als Zwei-Mann-Band auf die "Live Stage" und spielte neben eigenen Sachen die großen Klassiker der Rock- und Popgeschichte. Bild: Kunz
von Autor UZProfil

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