02.11.2013 - 00:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

TV-Star Beck: Familiäre Verbindungen in Max-Reger-Stadt: Weiden "total süß"

von Autor UZProfil

Als Hauptkommissar Ben Jäger bei "Alarm für Cobra 11" ist Tom Beck einem breiten Publikum bekannt. Zurzeit widmet sich der 35-Jährige seiner Musik und tourt durch Deutschland. Der NT sprach mit dem singenden Schauspieler nach seinem umjubelten Auftritt im "Club Crown" in Weiden.

Herr Beck, im Publikum waren 90 Prozent Frauen. Kann man Sie auch für Hochzeitsfeiern buchen?

Tom Beck(lacht): Mittlerweile nicht mehr. Ich habe früher viel auf Hochzeiten gespielt. Das war zwischen 1993 und 2000. Ich war Alleinunterhalter, bin durch die Käffer getingelt und hab' da meinen Kram gemacht.

Warum haben Sie jetzt Ihren Dienst bei der TV-Polizei quittiert?

Weil es nach fünfeinhalb Jahren an der Zeit war. Ich wollte für andere Projekte flexibler sein, auch für Filmprojekte. Wenn man 160 Drehtage im Jahr hat und 16 Folgen abdreht, ist es schwierig, nebenher noch was anderes zu machen. Ich wollte auch mehr Musik machen. So eine Tour wie diese, die über vier Wochen geht, ist mit "Cobra" an der Backe nicht möglich. Sehen wir Sie künftig noch im Fernsehen?

Aktuell laufen die nächsten sieben Folgen von "Cobra 11", die ich noch abgedreht habe. Das war die letzte Staffel mit mir. Nächstes Jahr bin ich im Kino in "Vaterfreuden" zu sehen, mit Matthias Schweighöfer. Und in der Kinokomödie "Irren ist männlich" mit Milan Peschel und Fahri Yardim.

Was macht Ihnen mehr Spaß: Die Arbeit vor der Kamera oder die, wie hier, auf der Bühne vor Publikum?

Beides macht gleich viel Spaß. Es ist halt wahnsinnig unterschiedlich. Auf der Bühne habe ich den direkten Kontakt zum Publikum, kann machen, was ich will, kann meine eigenen Songs spielen. Keiner schreibt mir ein Drehbuch, das schreibe ich selber. In der Schauspielerei kann ich wiederum in eine Rolle schlüpfen und mich da austoben.

Sie schreiben Ihre Songs ja selber. Wie fallen Ihnen die Texte und Melodien ein?

Die kommen einem täglich. Irgendetwas kann einen immer inspirieren. Meist hab ich eine Melodie, die mich inspiriert für einen Song. Da gibt's keine speziellen Momente. Vielleicht einschneidende Erlebnisse, an denen man zu knabbern hat und die einen mehr beschäftigten. Wie gefällt Ihnen, als gebürtiger Nürnberger, Weiden?

Ich war erst vor ein paar Wochen hier. Damals ist die Idee für diesen kurzfristen Auftritt entstanden. Wir hätten uns ja nie träumen lassen, dass so viele Leute kommen würden, weil ja alles wirklich sehr spontan war. Weiden kenne ich nicht so großartig. Nur die Innenstadt. Die find ich super. Die finde ich total süß. Die Verwandtschaft meiner Oma stammt aus Weiden. Daher ist mir die Oberpfalz nicht fremd. (Seite 18)

 

 

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