Am Ende darf gejubelt werden
Wochenvorschau

Weiden. (mte) Diese Woche birgt viele Termine, diese Spalte dafür aber nur wenig Platz. Deshalb folgt hier eine Auswahl:

Wer noch eine Lehrstelle sucht, der könnte bei der dreitägigen Ausbildungsbörse in der Arbeitsagentur fündig werden. Sie startet am Dienstag um 13.30 Uhr. Zudem bietet sich am gleichen Tag ein Besuch beim Aktionstag "Wir für Demokratie" an. Diverse Veranstaltungen steigen deshalb bis 20 Uhr in der Innenstadt.

Wilde Natur und spektakuläre Paläste ziehen ins City Center ein, wo am Mittwoch die Foto-Ausstellung "Menschen und Landschaften in fernen Welten" eröffnet. Um Aufmerksamkeit buhlen zwei Vorträge am Abend. Der eine dreht sich um die Frage "Was wird aus meinem Erbe?" (19 Uhr, Kanzlei Dr. Bardenheuer/Schütz). Der andere informiert über die Selbstuntersuchung der Brust (19 Uhr, Klinikum).

Am Donnerstag, 20 Uhr, beginnen die Literaturtage mit der Ausstellungseröffnung im Neuen Rathaus. Dort - und im Foyer des Medienhauses "Der neue Tag" - werden dann bis zum 20. Mai Fotografien von Linda McCartney zu sehen sein. Weiter geht es am Freitag, 20 Uhr, wenn sich Deutschlands beste Slammer in der City-Center-Tiefgarage zum Poetry Slam treffen. Für Dieter Hildebrandt am Samstag im Neue-Welt-Kinocenter gibt es keine Karten mehr. Bambi-Preisträger Klaus Hoffmann kann dagegen am Sonntag (20 Uhr) im Autohaus Widmann noch Zuhörer unterbringen. Eine Abwechslung zu Aquarienbörse (Max-Reger-Halle) und Jubilatemarkt zuvor ist das allemal.

Reaktionen Linke gegen neues Gewerbegebiet

Weiden. (ps) Jetzt meldet sich auch die Linke zum Thema neues Gewerbegebiet Weiden-West zu Wort. Sie will das Bürgerbegehren gegen die Ausweisung des Waldes zwischen B 470 und Schweinenaab zum Gewerbegebiet unterstützen. "Auch wir sehen die Notwendigkeit der Schaffung von Arbeitsplätzen. Dies sollte jedoch mit Augenmaß geschehen - und nicht um jeden Preis", heißt es in einer Pressemitteilung von stellvertretendem Kreisvorsitzendem Philip Lobenhofer.

Alternativen zur Abholzung gäbe es aus seiner Sicht: Zum Beispiel zwischen Neunkirchen und Weiden, "wo der Flugplatz Latsch als teures Zuschussgeschäft unnötig viel Platz wegnimmt". Oder auch im Landkreis: Dort stünden 250 Hektar Gewerbegebiet leer. Lobenhofer: "Anstatt neue Flächen auszuweisen, sollten sich die Verantwortlichen in den Kommunen mit den Unternehmern zusammentun und gemeinsam Lösungen erarbeiten." Ein Vorschlag der Linken: Die Einrichtung von firmeneigenen Shuttlebussen, um Arbeitnehmer vom Wohnort in der Stadt zum Arbeitsplatz auf dem Land zu bringen.

Sie lesen heute

Kreisseite Bayern-Boss zu Gast

Erst richtete Karl-Heinz Rummenigge scharfe Worte an Jürgen Klopp, dann besuchte er Floß. Seite 24
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.