20.12.2008 - 00:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Ausstellung zum Jahr der Mathematik am Kepler-Gymnasium - Was Johannes und Jannik und Co alles ... Du kannst mehr Mathe als Du denkst

von Autor rdoProfil

Lehrer und Schüler des Kepler-Gymnasiums haben sich unter Federführung von Studiendirektor Rainer Pausch zum Thema Mathematik etwas einfallen lassen und stellten dies am Donnerstag vor. In anwendungsorientierten Beispielen wie die Mathematik im Leben verankert ist, haben die Schüler Kühltürme von Kraftwerken, Zeltkonstruktionen und stabile Bauwerke auf der Basis von geraden tragenden Flächen thematisiert.

Der Rotor des Wankelmotors wird als Gleichdickt vorgestellt, wobei Bezüge zu gotischem Maßwerk, zur Möglichkeit quadratische Löcher zu bohren und zur additiven Farbmischung hergestellt werden. Modelle wurden in Zusammenarbeit mit den Schülern und der Berufsschule Weiden erstellt.

Die Frage nach der schnellsten Verbindung zweier Punkte führt zur sogenannten Brachistochrone, einer Kurve, die man dann kennt, wenn man weiß, welche Bewegung ein Reißnagel durchläuft, wenn er sich in einem Fahrradreifen festgesetzt hat und noch ein bisschen mitfährt.

Diese und weitere Fragen sind in den Schaukästen des ersten und zweiten Stockwerks ebenso zu sehen, wie die Werke von Adam Ries oder mathematische Schriften von Johannes Kepler, dem Namensgeber der Schule. Geschichten rund um die Mathematik sind seit vier Wochen an 40 Fenstern nachzulesen und die Kreiszahl Pi zieht sich überdimensional durch die Schulgänge. Jannik und seine Klasse 5f befassten sich mit "Magischen Quadraten", die Klasse 7c stellte die für Schüler verständliche Form der Flächenberechnung eines Parallelogramms vor und Johannes vom Leistungskurs K12 errechnete die Summe der zehnten Potenz der ersten 1000 natürlichen Zahlen. Sichtlich Spaß hatten die Schüler bei der Erklärung ihrer Projekte.

Das Ziel des Jahres der Mathematik 2008 am Kepler-Gymnasium mit dem Motto: "Du kannst mehr Mathe als du denkst!" wurde durch die versierten Pädagogen auf praktische Weise an die Schüler transferiert.

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