Beliebter Schleichweg über den Fohlenweg während des Frühlingsfests für Autos gesperrt
Weg für Festbesucher freihalten

An Parkplätzen für die Besucher des Frühlingsfestes, das am Freitag eröffnet, wird es nicht fehlen. Es gibt am neuen Festplatz in der Conrad-Röntgen-Straße "unterm Strich" sogar mehr Stellplätze als am alten Platz am Hetzenrichter Weg, betont Markus Dippold. Der Leiter der Verkehrsbehörde hat nun dafür zu sorgen, dass diese Parkflächen auch möglichst schnell und stressfrei angefahren und verlassen werden können. Und dafür erlässt die Stadt eine ganze Reihe von Anordnungen.

Möglichst stressfrei sollen auch die Anwohner im Fohlenweg das Fest genießen können. Deshalb reagiert die Stadt in ihrem Sinne und macht den beliebten Schleichweg zum Festplatz gänzlich dicht. Sie stellt zahlreiche Hinweise auf die Sperrung auf. Im Straßengrund wird eine Schwelle eingebaut. "Wir hoffen, dass die Autofahrer die Schilder beachten."

Wer sich stur verhält, wird spätestens in der Bahnunterführung merken, dass es kein Weiterkommen gibt. Dort sind nämlich Poller aufgestellt, die die Durchfahrt strikt verhindern. "Das ist jetzt eine Sackgasse, also bitte nicht reinfahren. Wer's probiert, muss in den sauren Apfel beißen und sich zurückkämpfen. Irgendwann kapieren es auch die störrischsten Autofahrer, dass es vorne nicht mehr weitergeht." Während des Festes sei es auch nicht möglich, mit dem Auto den Grüngut-Container anzufahren. Nur Radfahrer und Fußgänger können die Engstelle Bahnunterführung passieren. Der Fohlenweg selbst darf nur von Anliegern angefahren werden, so Dippold.
Der Parkplatz am Festplatz fasst rund 360 Autos. Die Parkbuchten in der Conrad-Röntgen-Straße sind als Kurzzeit-Parkplätze ausgewiesen. Bis zu vier Stunden lang können die Festbesucher kostenlos parken, wenn sie die Parkscheibe sichtbar ins Auto legen. Für die zahlreichen Firmenfahrzeuge, die bisher in der Röntgenstraße parken, greift "Plan B": Sie müssen aus der Straße abgezogen werden, auf weiter entfernte Flächen ausweichen. "Die Unternehmen sind informiert und haben ihre Unterstützung zugesagt."

Verkehrsfluss verbessern

Für die Autos der Festbesucher freigeräumt werden - zumindest durchgehend einseitig - die Conrad-Röntgen-, die Georg-Stöckl- und die "alte" Neustädter Straße. In den Einmündungsbereichen herrscht sogar beidseitiges Parkverbot, "um den Verkehrsfluss zu gewährleisten, die Rückstau-Räume zu verlängern und das Sichtfeld zu verbessern".

Wieder zu den Akten gelegt sind Überlegungen, einen großen "Kreisel" mit Einbahnregelung einzurichten. "Das hätte die Autofahrer auch zu sehr verwirrt", betont Dippold. Entgegen den ursprünglichen Absichten reagiert die Ampelanlage in der Neustädter Straße/B 22 nun doch mit einer veränderten Steuerung der Grün- und Rot-Phasen auf das Frühlingsfest. Vor allem die aus der Neustädter Straße kommenden Fahrzeuge erhalten eine fast verdoppelte Zeit fürs Linksabbiegen zugestanden. Auch dadurch sollen Rückstaus verhindert werden.
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