Bier lagert im alten Gewölbekeller

Wie das schon früher so war, geht man nach der Kirche ins Wirtshaus. Auch dort übernahm Paul Haller das Wort, da die Wirtsfamilie Zuber angesichts des großen Ansturms alle Hände voll zu tun hatte. Als eines der schönsten Fachwerkhäuser der Oberpfalz gilt der 1507 als "Erbschankstatt" erstmals urkundlich erwähnt wird. Nach einem Brand wird das Haus in der heutigen Form wieder aufgebaut vom Wirt Hans Scharrer. In der Wirtsstube ist die Zahl 1630 noch zu lesen.

Die Besitzer wechselten, die Namen Raum und Meier tauchen auf. Die Pürnersche Wirtschaft hatte um 1900 auch eine Brauerei dabei. Seit 1950 ist sie in den Händen der Familie Zuber. Zuerst Adolf und Elise und seit 1974 führt Sohn Günther die Wirtschaft und sein Sohn Jürgen steht in Startposition und als Nachfolger irgendwann gibt es auch schon einen Oskar Zuber, der macht sich allerdings noch keine Gedanken über den Bierausschank.

Das Bier wird heute noch im hauseigenen Gewölbekeller gelagert. Allerdings braucht man den 30 Meter tiefen alten Bierkeller auf der "Winterseite" zum Kühlen des Biers nicht mehr. Haller hat auch auf die 80-jährige Linde im schönen Biergarten hingewiesen und dass man hier typisch fränkisch essen kann und dabei die Oberpfalz nicht zu verlassen braucht. Das Angebot des Traditionshauses umfasst aber auch noch 19 Betten und zwei Ferienwohnungen im separaten Haus.
Paul Haller empfahl auch noch die 200 Kilometer an markierten Wanderwegen rund um Hirschbach sowie den Höhenglück- und den Noris-Steig, die beiden alpinen Klettersteigen, die seit einigen Jahr noch mit einem Kinderklettersteig, dem "via ferrata bambini" ergänzt werden. Auch das herrlich gelegene Terrassenfreibad vergaß er nicht. Den gemütlichen Teil im "Zubersaal" rundete Klaus Hauenstein als "Pfiff" noch ab. (rrd)
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