BRK-Führung startet mit Nachwuchswerbung durch - Sonst drohen ab 2018 Probleme
Grünes Licht bei Rotem Kreuz

Weiden. (hcz) "Alles daran setzen, das Potenzial an ehrenamtlichen Kräften zu erhalten." Das wollen BKR-Präsidentin Christa Prinzessin von Thurn und Taxis und ihre Mitstreiter in der Führung des Roten Kreuzes. Ähnlich der Feuerwehr-Kampagne "Stell dir vor es brennt und keiner geht hin ...?" sollen neue Kräfte für das Rote Kreuz mit Hilfe der Aktion "Dabei sein, wenn's drauf ankommt" geworben werden.

Alle Altersgruppen gefragt

Junge, aber auch ältere Menschen und Bürger mit Migrationshintergrund will man für die Arbeit als Helfer gewinnen. Denn: "Zurzeit haben wir noch keine Probleme, aber in fünf bis sieben Jahren könnten uns die Helfer ausgehen", sagte Landesgeschäftsführer Leonhard Stärk.

Am Rande des 8. Bayerischen Katastrophenschutzkongresses, der am Wochenende in der Max-Reger-Halle stattfand, berieten die Führungskräfte nicht nur die Probleme im Nachwuchsbereich, sondern befassten sich auch intensiv mit der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Katastrophenfall. (Seite 4)
Die Idee des Kreisbereitschaftsleiters von Weiden-Neustadt/WN, Herbert Putzer, sei es vor 15 Jahren gewesen, alle zwei Jahre das große Spektrum aller "Blaulicht-Organisationen" zusammen zu rufen, sagte Dieter Hauenstein (Bezirk Niederbayern-Oberpfalz).

Nun finde zum achten Mal der Katastrophenschutzkongress in Weiden statt. Dieser habe inzwischen beachtliche Dimensionen angenommen und werde auch von der Politik aufmerksam wahrgenommen. Forderungen, die hier aufgestellt wurden, seien schon übernommen worden. Ein Beispiel sei die Gleichstellung der Retter gemäß dem Bayerischen Rettungsdienstgesetz, nachdem Rotkreuzhelfer nun endlich Anspruch auf Freistellung von der Arbeit und auf Lohnersatz im Einsatzfall hätten.
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