29.08.2014 - 00:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Bürgermeister Höher zur verlängerten Fußgängerzone - Warnung vor Kürzungen bei der Kultur Einfach mal ausprobieren

Auch Bürgermeister Lothar Höher bewegen diese Fragen: Soll die Fußgängerzone durchgezogen werden? Sollen Teile der Sedan- und der Dr.-Pfleger-Straße auch zu Fußgängerzonen oder zumindest verkehrsberuhigten Bereichen werden? Höher weiß zumindest eine vorläufige Antwort. "Ausprobieren", sagt er im NT-Interview. "Dann sehen wir, ob und wie der Verkehr den Eingriff bewältigt."

Im NT-Interview bedauert Bürgermeister Lothar Höher, dass das bürgerliche Lager in Weiden gespalten sei. "Eigentlich hätten wir mit 21 Sitzen die Mehrheit." Großes Lob hat Höher für die Fondara-Leute übrig, die das Einkaufszentrum planen. Sie zeigten Gefühl für das Machbare und gingen auf alle Beteiligten zu. Bild: Steinbacher
von Volker Klitzing Kontakt Profil

Ansonsten freut sich Höher auf das geplante Einkaufszentrum. Die Einigung mit der Familie Dostler sei ein entscheidender Schritt gewesen. Investor Fondara habe ein Gefühl, was in Weiden machbar sei. "Die gehen auf alle Beteiligten zu."

Ausführlich äußert sich der frühere Kreisvorsitzende zum stark zurückgegangenen Einfluss der bei den letzten beiden Kommunalwahlen arg gebeutelten CSU. Er vergleicht die Situation mit dem Fußball. "Wer absteigt, für den ist es äußerst schwierig, wieder aufzusteigen." Dazu brauche es Fleiß und Geduld. Zudem sei in Weiden das bürgerliche Lager gespalten. "Eigentlich hätten wir mit 21 Sitzen die Mehrheit."

Wenig gelungen fand Höher den Wahlkampf der CSU. Zum Erfolg der Stillstand-Kampagne sagte er nur: "Unser Wahlergebnis hat diese Frage beantwortet." Dass Wolfgang Pausch unmittelbar nach seiner Niederlage bei der OB-Wahl einstimmig als Fraktionschef bestätigt wurde, findet der Bürgermeister richtig. "Das hat viel Ruhe gebracht." Gleichwohl sieht der 60-Jährige in der Wahl noch kein Zeichen für die nächste OB-Kandidatur. "Bis 2020 ist eine lange Zeit. Da kann so viel passieren."

Ebenso wie sein Kollege Meyer warnt Höher davor, bei der Kultur, im Sport und im sozialen Bereich zu viel zusammenzustreichen. Dann werde kein Bürger mehr nach Weiden ziehen. "Und wir können den Titel Oberzentrum zurückgeben." Das ausführliche Interview lesen Sie in der Samstagausgabe.

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