30.08.2014 - 00:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Bundesfreiwilligendienst beim Roten Kreuz

von Redaktion OnetzProfil

"Bufdis sind bei uns immer willkommen", betont Peter Lischker, Leiter des BRK-Rettungsdienstes. 5 Bufdis beschäftigt der BRK-Kreisverband Weiden-Neustadt/WN zur Zeit, 3 im Krankentransport und 2 im Fahrdienst. Voraussetzung für den Einsatz im Krankentransport ist eine einmonatige Ausbildung als Rettungsdiensthelfer in Augsburg. "Vorher dürfen die Freiwilligen keinesfalls aufs Auto."

Während der Einsatzzeit - in der Regel 12 Monate, mindestens 6, maximal 18 Monate - sind außerdem mehrere Seminartage verpflichtend, in denen die Bufdis in politischer Bildung oder auch sozialen Themen geschult werden. Bufdis müssen grundsätzlich als zusätzliche Kräfte eingestellt werden und dürfen keine Planstellen ersetzen.

Wer Bundesfreiwilligendienst leistet, wird sozial- und rentenversichert. Der BRK-Kreisverband zahlt außerdem ein Taschengeld von 300 Euro im Monat (Höchstgrenze laut Gesetz: 357 Euro pro Monat) plus 219 Euro Verpflegungsgeld. "Sie können ja bei uns nicht mit essen, wie früher beispielsweise Zivildienstleistende im Altenheim", erklärt stellvertretende Kreisgeschäftsführerin Edeltraud Sperber. "Wir bemühen uns um einen wohnortnahen Einsatz", sagt sie. Geldersatz für Unterkunft fällt deshalb nicht an.

Das BRK München ist die zentrale Verwaltung für alle Bundesfreiwilligen-Stellen in Bayern. Das gilt auch für Stellen bei anderen Hilfsorganisationen. Genehmigt werden muss der Einsatz vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Erst dann kann eine entsprechende Vereinbarung zwischen Bufdi und dem jeweiligen Träger abgeschlossen werden.

Das Weidener Rote Kreuz ist in einer glücklichen Lage. An Bewerbern mangelt es nicht. Zumindest für den Krankentransport, beim Patientenfahrdienst sind es etwas weniger. "Nur bei den Außenstandorten Eschenbach, Vohenstrauß und Neustadt herrscht etwas weniger Interesse." In Weiden dagegen ist derzeit eine Bewerberin sogar in der Warteschleife. Trotzdem rät Peter Lischker: "Interessenten sollen sich ruhig melden. Es tut sich immer wieder was." Ansprechpartnerin ist Edeltraud Sperber beim BRK, Telefon 0961/390 020. (ps)

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