Bundespolizei übt "Amok-Lage" im Josefshaus

Die realitätsnahe Darstellung von Polizeieinsätzen soll Mitte September im Josefshaus beginnen, bestätigt auch Johann Miesbeck, Sprecher der Bundespolizeiinspektion Waidhaus. Bild: Götz
Nach dem Brand ist das Josefshaus seit Jahren verwaist. Es wartet darauf, irgendwann abgerissen zu werden, um Platz für eine neue Nutzung auf dem Areal am Adolf-Kolping-Platz zu machen. Bevor jedoch die Abbruchbagger anrücken erfährt das Gebäude eine interessante "Zwischen-Nutzung". Auf den Flächen, auf denen zuletzt die Ü-30-Partys für Furore sorgten, werden sich demnächst schwer bewaffnete Bundespolizisten tummeln.

Die Beamten tanzen keineswegs zum gemütlichen Stelldichein an. Vielmehr müssen sie hier Stress-Situationen, sogenannte "Amok-Lagen" bewältigen, in einem für sie unbekannten Umfeld. Zum realitätsnahen Polizeitraining gehören zum Beispiel Zugriffstechniken in Treppenhäusern oder komplizierte Durchsuchungen. Explosionen oder Schießereien soll es aber nicht geben.
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