14.11.2013 - 00:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

"Conrad meets students": Unternehmen erläutert sein "Trainee-Programm" - Viele Zugangswege In zwei Jahren durch alle Abteilungen

Zum vierten Mal trafen bei "Conrad meets students" Studenten der Hochschule mit Vertretern des Technologiekonzerns Conrad Electronic SE zusammen. In den neuen Räumen des Weidener Technologie-Campus (WTC) bekamen sie Einblick in die moderne Berufswelt und Entscheidungshilfe für Bewerbungen. Das WTC und seine Geschäftsführerin Dr. Karin Preißner bewiesen dabei, eine gute Plattform zu sein für Kontakte zwischen Wirtschaft und Wissenschaftsnachwuchs.

"Trainee" Dominik Vanicek (rechts) ist begeistert von seiner Ausbildung: Studenten der OTH und Personal-Expertin Kathrin Stahl (links daneben) von Conrad hören ihm interessiert zu. Bild: Bühner
von Siegfried BühnerProfil

Kathrin Stahl, Expertin für Personalentwicklung bei Conrad, forderte dazu auf, "einzutauchen in die Welt von Marketing, Vertrieb und E-Commerce". Sie sprach von vielen Zugangswegen für Studenten in ihr Unternehmen, vom Praktikum, dem dualen Studium bis hin zur Direktbewerbung.

Im Mittelpunkt stand das "Trainee-Programm". Zwei Jahre dauert es, führt durch alle Bereiche des Unternehmens und ermöglicht, frühzeitig Verantwortung zu übernehmen. Zwei Mentoren helfen während der Ausbildung. Jeder bekommt einen unbefristeten Vertrag. Alle Trainee-Stellen sind mit Planstellen hinterlegt. "Weil der Mensch Schlüsselfaktor für den betrieblichen Erfolg ist, investieren wir viel in unsere Nachwuchskräfte", sagt Kathrin Stahl. Als Vertreter von derzeit zehn Trainees stellte sich Dominik Vanicek vor. Er zeigte sich begeistert: "Im ersten Jahr lernte ich das ganze Unternehmen kennen, von der Pforte bis zum Nachtdienst". Später seien dann schon eigene Projekte dazugekommen. Die Studenten im Zuhörerraum waren beeindruckt. Sie überzeugten Weiterbildungsangebote während der Ausbildung, die Möglichkeit, internationale Erfahrung zu gewinnen und dennoch keiner "klassischen Versetzungsproblematik" ausgeliefert zu sein, und vor allem die Ausbildungsvergütung.

Bewerben mit "Mehrwert"

Bewerbungen könnten laut Kathrin Stahl von Absolventen verschiedenster Ausbildungsrichtungen abgegeben werden. "Wichtig ist ein Bezug zum Unternehmenszweck und eine überzeugende Beantwortung der Frage ,Welchen Mehrwert kann ich dem Unternehmen bringen?'" Direktbewerbungen nach dem Studium seien möglich, stünden aber in Konkurrenz zu Bewerbern mit Berufspraxis. Für alle, welche die Firma vorübergehend kennenlernen wollen, wurde eine Initiativbewerbung für ein Praktikum empfohlen.

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