07.03.2014 - 00:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

CSU-Kandidaten für interkommunales Gewerbegebiet "An einem Strang"

Setzen sich als CSU-Duo gemeinsam für das interkommunale Gewerbegebiet ein: Ambergs Oberbürgermeisterkandidat Michael Cerny (links) und Ursensollens Bürgermeisterkandidat Achim Kuchenbecker. Bild: eys
von Autor SSIProfil

Ein mögliches interkommunales Gewerbegebiet zwischen der Stadt Amberg und der Gemeinde Ursensollen ist seit Jahren im Gespräch. Nach der Kommunalwahl könnte neuer Schwung in die Umsetzung kommen. "Für die Gemeinde Ursensollen wäre es wichtig, unsere gute Lage an der A 6 noch besser zu nutzen und hier Ansiedlungsflächen im Einvernehmen mit den umliegenden Ortsteilen für große Unternehmen zu schaffen", so Ursensollens CSU-Bürgermeisterkandidat Achim Kuchenbecker. Diese Ansicht teilt Michael Cerny, der sich in Amberg als OB-Kandidat bewirbt.

Cerny: Beide profitieren

"Unsere Region steht momentan gut da, was den Arbeitsmarkt angeht, aber wir müssen stetig daran arbeiten, dass das so bleibt", bekräftigte er den Wunsch nach einer engen Zusammenarbeit. "Wir brauchen dringend neue Gewerbeflächen und es ist unbestritten, dass sowohl Amberg als auch Ursensollen davon profitieren werden." Durch die Kommunalwahl sieht Kuchenbecker wieder eine Chance für das Vorhaben: "Seit Jahren ist hier nichts passiert. Es wäre sinnvoll, wenn jetzt frische Kräfte ans Werk gehen, die die Bedeutung der interkommunalen Zusammenarbeit verstehen und sich hier mit aller Kraft einbringen."

Größere Flächenzahl

Das Gewerbegebiet könnte die wirtschaftlichen Interessen beider Kommunen optimal verbinden, ist sich Cerny sicher. "Über den Autobahnzubringer ist die A 6 als Ost-West-Passage leicht zu erreichen. Eingebunden in die Metropolregion Nürnberg haben sowohl Amberg als auch Ursensollen im Verbund bessere Chancen, Unternehmen in die Region zu holen, als wenn man als Einzelkämpfer auftritt. Nur gemeinsam erreichen wir außerdem eine Flächenzahl, die zum Beispiel für große Betriebe interessant ist."

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