Da legst di nieda!
Angemerkt

Moritz, der zehnjährige Neffe der Kollegin, will plötzlich nicht mehr raus aus dem Krankenhaus. Beim Trampolinspringen hat sich der junge Mann den Oberschenkel gebrochen. Jetzt, zum Wochenanfang, wäre Entlasstermin. Den konnte Moritz ursprünglich gar nicht erwarten. Jetzt schon wieder. Weil er herausgefunden hat, dass die Klinikum-Fernseher mit dem Bezahlsender "Sky" ausgestattet sind. Und: Am Dienstagabend läuft Bayern-Barcelona. Messi! Schweini! Das Spiel des Jahres. Eine allzu zeitige Entlassung aus der ärztlichen Obhut wäre da unverantwortlich.

Ob auch Prof. Dr. mult. Helmut Zöpfl überraschend noch eine Krankheit befällt? Auf dass er seinen Auftritt in Weiden absagen müsste? Der mehrfach promovierte Mundartdichter soll heute mit einer Lesung bei den Literaturtagen gegen die Star-Kicker antreten. Titel: "Bayrisch durchs Jahr". Eintritt frei! Und trotzdem steht zu befürchten, dass das Publikum lieber in einer "Sky"-Kneipe FC-bayrisch durch den Abend gehen will.
Oder halt im Klinikum. Möglicherweise erweitern die Verantwortlichen dort ja aus aktuellem Anlass die Besuchszeiten. Die Alternative für FCB-Fans: Schnell noch zum Patienten werden - und drauf hoffen, nicht auf einem gänzlich fernsehlosen Gang zu landen. Pssst, Geheimtipp für selbst verstümmelte Ultras: In der Kinderklinik könnte ein Bett frei werden ...

Aus der Partnerstadt Macerata entthront

Weiden. (phs) Macerata wird seinen Titel als italienischer Volleyballmeister nicht verteidigen können. In den Play-Off-Halbfinals verpasste das Team aus der Partnerstadt den Einzug ins Endspiel.

Darüber ist Präsident Fabio Giulianelli offenbar schwer sauer. Der Club gehört dem Küchenhersteller "Lube", der zurzeit die schwache Konjunktur in Italien zu spüren bekommt. Vor diesem Hintergrund hat Präsident Giulianelli angekündigt, die Volleyball-Profis in der neuen Saison nach Leistung bezahlen zu wollen. 25 Prozent ihres Jahreseinkommens hängen künftig von der Platzierung ab. Übersetzt heißt das: vom Finale.

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Stadt Weiden Teure Kunst

Aus Geldscheinen bastelt Hans Weishäupl Porträts von Regierungschefs zusammen. (Seite 19)

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Der Störnsteiner Norbert Ruf hat einem einjährigen Buben die Chance auf ein neues Leben gegeben: Der 46-Jährige spendete ihm Knochenmark. (Seite 24)
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