"Dynamite Daze" überzeugen mit "Krautblues"
Dynamische Antwort auf Tom Waits

Das "Rolling Stone"-Magazin verlieh ihnen das Etikett "Deutsche Antwort auf Tom Waits und Captain Beefheart". In der Tat zählt "Dynamite Daze" zu den Querdenkern auf den Bühnen dieser Welt - oder, wie das "Hellfire"-Magazin schreibt: "Eine Band, die nicht nur in Deutschland Ihresgleichen sucht". Das stellte sie am Freitag auf der Saal-Bühne des Rockmusikclubs "Salute" eindrucksvoll unter Beweis.

Es war ein Konzert, das mehr Besucher verdient gehabt hätte. Denn mit "Dynamite Daze" präsentierte sich in der Nordoberpfalz eine Truppe, die mit ihrem selbstgemachten "Krautblues" zu überzeugen wusste und nicht von ungefähr schon mit Bill Ramsey, Luther Allison und Country Joe McDonald gespielt hatte. Egal, ob sie "Lady Godiva" reiten ließen, vor "Monkee Fever" warnten oder augenzwinkernd den Werdegang von "Bertram", dem Werwolf, besangen - das Quartett um den aus Karlsruhe stammenden Frontmann Didi Dynamite hatte viele Songs des aktuellen Tonträgers "Scarecrows On Rampage" dabei und begeisterte damit.

"Wir sind keine Band die ihre Vorbilder möglichst gut kopieren möchte. Unsere Musik spielt jetzt und hier", erklärte Didi Dynamite. Seine polarisierende Stimme und sein Harmonikaspiel machen den typischen "Dynamite Daze"-Sound aus.
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