26.08.2014 - 00:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Ehrenzeichen am Bande für Tobias Steiner - Seit 25 Jahren im THW Weiden aktiv Dank für "Arbeit am Menschen"

Für seinen Einsatz beim THW Weiden nimmt Tobias Steiner (Zweiter von rechts) sogar die Anfahrt aus Wasserburg in Kauf. Sein 25-jähriges Engagement wurde mit dem Ehrenzeichen am Bande belohnt. OB Kurt Seggewiß (Zweiter von links) überreichte die Auszeichnung im Beisein von Landtagsabgeordneter Annette Karl und Bürgermeister Lothar Höher. Bild: wsb
von Jutta Porsche Kontakt Profil

Auch wenn Tobias Steiner beruflich längst in Wasserburg am Inn verankert ist. Ein Großteil seiner Freizeit gehört immer noch dem THW Weiden, in dem er als Ausbildungsleiter eine Stabsstelle inne hat. Per Computer unterstützt er außerdem von seiner neuen Heimat aus Verwaltungsvorgänge im Ortsverband Weiden. Für sein Engagement erhielt der 42-Jährige am Montag das Ehrenzeichen am Bande des Freistaats aus den Händen von Oberbürgermeister Kurt Seggewiß.

Vor einem Vierteljahrhundert stieß Tobias Steiner über Freunde zur Jugendgruppe des THW, absolvierte die Grundausbildung und war dann als Jugendbetreuer im Einsatz. Und er blieb der Truppe treu: "Es macht Spaß, und ich war schon immer an Technik interessiert", erklärte der gebürtige Weidener sein Engagement, das bis heute anhält.

Neben dem Lehramtsstudium - Steiner unterrichtet Mathe, Physik und Elektrotechnik an der FOS/BOS in Wasserburg am Inn - absolvierte Steiner mehrere Fortbildungen im THW: Bereichsausbilder Atemschutz, Truppführer der Bergungsgruppe, Ausbildungsbeauftragter und Prüfer für die Grundausbildung, Bereichsausbilder Analog- und Digitalfunk. Neben zahlreichen anderen Einsätzen war Tobias Steiner auch bei der Großübung "Blauer Löwe" im Mai 2014 in Selb mit eingebunden.

"Es ist schön, wenn man jemanden für seinen Einsatz das Ehrenzeichen am Bande verleihen kann", freute sich der Oberbürgermeister. Landtagsabgeordnete Annette Karl bezeichnete die Auszeichnung als Dank für "die Arbeit am Menschen und für die Menschen". Gerade in Katastrophen habe sich das THW als "hochprofessionelle Truppe mit exzellenter Ausbildung" bewährt.

Mit der Einführung der Bundeswehr stand die Auflösung des THW im Raum, erinnerte Bürgermeister und Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher. Doch inzwischen sei die Truppe sogar immer wichtiger geworden, wie unter anderem der Hochwasser-Einsatz 2013 belege.

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