04.09.2014 - 00:00 Uhr
Weiden in der OberpfalzOberpfalz

Ex-Faschingsprinz: Die 100. Blutspende Leute

Wasserwacht-Ehrenkreisvorsitzender Otmar Hammer (links) hatte Josef "Timi" Binner (auf der Blutspende-Liege) vor 45 Jahren überzeugt, dass Blutspenden ein Akt der Nächstenliebe und extrem wichtig sei. Stv. BRK-Kreisgeschäftsführerin Edeltraud Sperber, Gebietsreferent Edmund Chmeliczek und Dr. Christian Wagner (rechts) freuten sich, dass der Bankdirektor aus Berlin zur 100. Spende nach Weiden kam. Bild: hcz
von Redaktion OnetzProfil

Weiden. (hcz) Als Faschingsprinz "Timi" regierte 1972 Josef Binner das Weidener Narrenvolk. Zugleich war der Sohn des berühmten "Binner Lenz" und des Trachtler-Ehrenmitglieds Else Binner viele Jahre aktives Mitglied der Wasserwacht. Dutzende schwierige Tauch- und Rettungseinsätze meisterte er zusammen mit seinen Rotkreuzkameraden. Dem Helfen blieb der mittlerweile 62-Jährige treu. 1969 hatte ihn Wasserwacht-Abteilungsleiter Otmar Hammer von der Wichtigkeit des Blutspendens überzeugt.

Nun kam der Bankkaufmann, den sein Berufsweg über Hessen und Nordrhein-Westfalen nach Berlin führte, zur 100. Blutspende zurück in seine Heimatstadt. Da er als Direktor eines großen Geldinstituts in der Bundeshauptstadt immer dort gespendet hatte, freute sich stellvertretende BRK-Kreisgeschäftsführerin Edeltraud Sperber ganz besonders, dass er den "100. halben Liter" in Weiden abgab. Dr. Christian Wagner , der langjährige stellvertretende Chefarzt des Kreisverbands, untersuchte Binner und befand ihn für "voll tauglich".

BRK-Gebietsreferent Edmund Chmeliczek wies darauf hin, dass allein in Bayern pro Tag 2000 Blutkonserven benötigt würden. Auf 250 000 regelmäßige Spender könne das BRK zurückgreifen, wobei die Spendenbereitschaft in ländlichen Regionen erheblich erfreulicher sei als in den Großstädten. "Jeder kann einmal selbst in die Lage kommen, dass er Blut braucht. Deshalb: Blutspenden", sagte Binner.

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