Fahrdienst für Menschen mit Behinderung: AWO hat neues Fahrzeug
"Das ist ein Segen"

Menschen mit einer vorübergehenden oder dauerhaften Behinderung oder körperlicher Einschränkung will die Arbeiterwohlfahrt die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben erleichtern. Die AWO hat deshalb mit dem Rollstuhl- und Behindertenfahrdienst ein neues Angebot ins Programm genommen.

Dafür hat sie sich ein neues Rollstuhlspezialfahrzeug angeschafft - finanziert aus der Erbschaft eines Gönners. Damit ermöglicht die AWO Rollstuhlfahrern problemloses Einsteigen und Mitfahren, ohne mühsames Einladen oder sogar Umsetzen. Das Fahrzeug bietet bis zu fünf Rollstuhlfahrern gleichzeitig Platz.

Nun segnete Stadtpfarrer Gerhard Pausch das neue Gefährt. "Das ist ein moderner Samariterdienst, den die AWO hier ermöglicht", sagte der Geistliche. Für Menschen mit Behinderung sei dadurch das Leben in der Gemeinschaft weiterhin möglich. "Das ist ein Segen." Übernehmen wird den Fahrdienst Christian Waldhier. "Er wird sich ans Lenkrad setzen und die Gäste zum Arzt, zur Dialyse, zur Krankengymnastik oder zur Rehabilitation und zu Veranstaltungen fahren", erläuterte AWO-Vorsitzende Hilde Zebisch.

Das Fahrzeug soll nicht nur für die beiden AWO-Seniorenheime, sondern auch für alle in Weiden und Umgebung im Einsatz sein, die seine Dienste benötigen. Bei der Segnung mit dabei waren auch die beiden Heimleiter Frank Hirche und Silvia Zeitler sowie Rollstuhlfahrer der zwei Heime.
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