Faschingsgesellschaft vor 80. Geburtstag
Närrisches Jubiläum

"Es war ein kurzer Fasching mit viel Arbeit. Dankeschön!" Aber die Narrhalla Weiden will mehr. Und sie bekommt für ihr Vorhaben auch das nötige Zeitfenster. In der kommenden Saison, zum 80. Bestehen der organisierten Fröhlichkeit in Weiden, dürfen die Narren bis zum 4. März durchfeiern. Schatzmeister Oswald Woppmann verspricht viele Höhepunkte.

Ein Zuckerl für das neue Prinzenpaar samt Präsidium: eine Reise in die Schweiz, die diesmal auf zwei Nächte ausgeweitet werde, so Vizepräsident Xaver Schreiber in der Jahreshauptversammlung. Und: "Wir werden uns wieder für das nächste Gardetreffen hier in Weiden bewerben." Auf alle Fälle würden Lumpenball und Kinderfasching entzerrt. "Zwei solche Großveranstaltungen an zwei aufeinanderfolgenden Tagen sind nicht mehr machbar."

Die Wiederbelebung des Lumpenballs war für die Narrhalla der Höhepunkt der vergangenen Saison. Für 2014 werde eine Band gesucht. Wie der genesene Präsident Gerhard Ertl betonte, habe man für den Fundus eine neue Bleibe gefunden. Leider habe der Inthronisationsball einmal mehr ohne Stadt im Haus der Gemeinde stattgefunden. Dafür gab es einen Auftritt bei der Parallelveranstaltung Stadtball, wo man auch versucht habe, dem Oberbürgermeister einen Sessionsorden zu verleihen. "Es ging alles leider in die Hose." Anders die Teilnahme beim Ostbayerischen Kinder- und Jugendgardetreffen in Nabburg und am Ostbayerischen Faschingszug in Schwandorf. Vor vollem Hause habe man den Weiberfasching initiiert. Schreiber: "Wir sind eine eingeschworene Gemeinschaft. Bei uns gibt es keine Meinungsverschiedenheiten."

Sponsoren gesucht

Mit dem Goldenen Orden der Narrhalla wurde das letztjährige Prinzenpaar Matthias und Bianca Stumpf ausgezeichnet. Finanzminister Woppmann, der riesige Beträge bewegte und auf einen ausgeglichenen Haushalt verwies, appellierte an die Wirtschaft: "Wir brauchen Sponsoren für unsere Internetseite." Und anders als Schreiber erklärte er: "Disziplin, Kameradschaft, miteinander nicht gegeneinander, heißen die Schlagworte, die sich leider noch einige wenige hinter die Ohren schreiben sollten." Eine Satzungsänderung stärkte die Jugendarbeit im Verein.

CSU-Stadtrat Alois Lukas bezeichnete den Verein als Aushängeschild der Stadt. Die Grüße von OB Kurt Seggewiß überbrachte SPD-Stadtrat Alois Schinabeck. Der stellvertretende Vorsitzende des Heimatrings, Norbert Uschald, unterstrich die technische Unterstützung durch die Narrhalla beim Aufstellen des Maibaums und dankte für die regelmäßige Mitwirkung an der "lustigen Mitgliederversammlung". Arthur Troidl, Vizepräsident Ostbayern, dankte den Narren für den "tollen Fasching hier in Weiden".
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